Harrods – Es muss nicht immer ein Symbol sein

By | 20. April 2009

harrods-logoHarrods wird wohl mit eines der bekanntesten Kaufhäuser der Welt sein. Das bekannteste Englands ist es auf jeden Fall schon. Während viele Kaufhäuser, eher schon als Techniktempel gelten, kann man bei Harrods noch sehr traditionell einkaufen. Klar gibt es hier auch neue Innovationen, wie die von der CES, aber absolutes Prunkstück sind die bekannten Food Halls, in denen man so ziemlich alles einkaufen kann, was man gerne auf dem Tisch haben möchte. Das Kaufhaus wurde 1834 von Charles Henry Harrod gegründet und im Jahre 1849 nach Knightsbridge verlegt.
1985 wurde das Kaufhaus dann von  Mohamed Al-Fayed gekauft.
Das Logo wurde in dem Jahr 1967 von  Minale Tattersfield entwickelt. Sie entwarf unter anderem auch schon Dinge für Motorola und für Nivea und ist unter den Designern ein bekannter Name. Das Problem von Harrods bestand damals darin, dass man dutzende verschiedene Logos in Gebrauch hatte und somit nach außen kein vernünftiges Erscheinungsbild schaffen konnte. Zwar versuchte man immer ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen, aber wie so oft gab es einfach zu viele Leute, die immer wieder neue Ideen hatten. Zwar basierte immer jedes von den Logos auf einer Signatur, jedoch sahen die immer unterschiedlich aus. Wie gesagt, man verwendete ein Dutzend verschiedene Logotypevarianten. Natürlich merkte man auch bei Harrods, dass dies nicht für das Image von Harrods vorteilhaft war, da die Menschen sich nicht damit identifizieren konnten, da sie ja noch nicht einmal wussten, welches nun das richtige Logo war.
Bis, ja bis sich Minale Tattersfield der Sache annahm und den guten Herren mal zeigte, wie  das gemacht wird. Sie nahm das in ihren Augen beste Logotype und überarbeite das es nach ihren Vorstellungen. 1986 bat man man dann noch einmal die Agentur von ihr das Logo zu überarbeiten, da sich der Markt verändert hätte und auch das Unternehmen sich etwas anders positionieren wollte. Man setze die geforderten Aspekte um und hat, denke ich, ein Logo entworfen, das genau das erreicht hat, was man sich vorgestellt hat. Durch die handgeschriebene Art wirkt es natürlich und dennoch klassisch. Es spiegelt das wieder, was auch das Unternehmen wiederspiegelt. Tradition und Klassik wie sie sein sollte. Man ist bei den Wurzeln geblieben und hat sich trotzdem neuen Trends angepasst.
Ein Tipp an alle, die mal in das Harrods möchten. Es herrscht Kleiderpflicht. Achtet also ein bißchen auf eure Kleidung. Selbst wenn ihr einen Rucksack dabei habt, könnte es sein, dass man euch auffordert , diesen abzunehmen.

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andre
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig gewesen. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.
Seit 1.6.2015 bin ich nun als Leiter Digitale Markenführung bei AKOM360 beschäftigt.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefte ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

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