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LOGOLOOK

Logo, Design und Kreativität

Deutsche Bank – Maler verdient mit fünf Strichen 100.000 Mark

deutsche-bank

Fünf Striche für 100.000 Mark. Gute Ausbeute darf man meinen, aber wenn man sich mal genau Gedanken darüber macht, ist es doch ein bißchen wenig für ein Logo von einer Bank, welche heute nach Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl das größte Kreditinstitut Deutschlands ist. Ich will euch auch nicht mit Zahlen quälen, denn die gibt es in Zeiten der Krise schon genug! Und wen sie soch interessieren, der kann sie hier nachlesen.
Anton Stankowski entwickelte im Jahre 1974 das Logo für die “Deutsche Bank”. Anton Stankowski studierte ab 1927 Grafik, Typographie und Fotografie in Essen. Gerade letzteres galt damals nicht als selbstverständlich, da es kostspielig war. Daher hatten viele nicht die Möglichkeit, ein Fotografie Studium aufzunehmen.
Aber was sollen diese 5 Striche eigentlich aussagen? 

Der „Schrägstrich” steht für kontinuierliches
 Wachstum und eine dynamische Entwicklung.
Das umrahmende Quadrat für Sicherheit und
 ein kontrolliertes Umfeld. 

Dies ist eines der Logos, wo wahrscheinlich viele sagen, da ist doch nichts besonderes dabei! Aber dann stell ich Euch die Frage, warum es sich denn in euren Köpfen gefestigt hat, wenn es doch gar nicht so besonders ist. Ich höre oft den Satz, “Ach, dass hätte ich auch noch gekonnt!”
Aber gerade das, ist der Knackpunkt bei der Entwicklung eines Logos. Bei der Logoentwicklung geht es nicht vorrangig darum, wie ein Logo am Ende aussieht. Sondern es geht darum, dass die Leute damit etwas assoziieren, was man auch damit aussagen möchte.
Schafft man es nicht, eine Verbindung zwischen dem Logo und der Marke / Unternehmen aufzubauen, passt meiner Meinung nach auch das Logo nicht.
Ein Logo muss für sich sprechen und das der deutschen Bank tut es in meinen Augen!
Bevor ich nachgesehen habe, was das Logo für die Deutsche Bank aussagt, habe ich mir drei Begriffe aufgeschrieben.
Aufstieg
Fortschritt
Standhaftigkeit 
Wenn ich mir nun die beiden Sätze oben ansehe, finde ich, dass das Logo auf mich richtig wirkt und der Designer eine gute
Darstellung gewählt hat.

Übrigens auch ein Tipp von mir:
Wenn ihr einmal prüfen wollt, ob es ein Designer schafft, bei euch die richtigen Assoziationen mit dem Logo hervorzurufen, dann schreibt Euch vorher drei Adjektive oder Substantive auf, die das Logo für Euch aussagt und überprüft sie anschließend mit den Aussagen, die eigentlich durch das Logo verdeutlicht werden sollen. So kann man eigentlich ganz schön überprüfen, ob ein Logo bei einem selber richtig wirkt.

Hier auch noch einmal ein kleines Bild, an dem man sieht, wie einfach das Logo doch eigentlich aufgebaut ist. Man muss halt nur drauf kommen ´ne…?

bild-13

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Categories: Logo Look
Man könnte auch eine Zweiklassengesellschaft in das Logo reininterpretieren…passend zur Politik der Bank :)
15 Mai 09 at 12:55
Man kann eigentlich pauschal sagen: Desto einfacher das Logo desto komplizierter die Entstehung. Das Logo der DB ist das beste Beispiel dafür, einfach geniale Entwicklung – auch das TUI-Logo fällt beispielsweise in diese Kategorie.
16 Mai 09 at 00:10
 
[...] Botschaft und Kultur anpassen – beziehungsweise diese symbolisieren. Und das geht bei dem Schrägstrich im Quadrat sicherlich ebenso wie bei dargestellten Spitzendeckchen, Punktevariationen oder [...]
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