Museum für Gegenwartskunst Siegen

By | 3. Mai 2009

b617d39c835842ab8bbf30f7251bd62aDas Museum für Gegenwartskunst Siegen beschäftigt sich einflussreichen Positionen der Gegenwartskunst von der Malerei über die Fotografie und Video bis hin zu raum- und zeitbezogenen Installationen.
Das Logo, welches aus vielen kleinen schwarzen Punkten besteht, die sich in der Mitte zu einer schwarzen Fläche zusammen schließen, beschreibt vieles, was auch in dem Museum an sich wieder aufzufinden ist.
Uwe Loesch ist Grafik- und Plakatdesigner und konzipierte im Jahre 1999 dieses Logo.
Er studierte von 1964 bis 1968 an der Peter Behrens-Werkkunstschule in Düsseldorf Grafik-Design. Danach, genauer gesagt seid 1974 lehrte er als Dozent am Fachbereich Design der FH Düsseldorf und gab zusammen mit einem weiteren Professor, Prof. Klaus Kammerichs im Hauptstudium Projekte an, die Konzeption, Grafik Design, Typografie, Fotografie und Illustration verbinden. 1985 wird er zum Professor am Fachbereich Design der FH Düsseldorf berufen. Seit 1990 ist er Professor für Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal. Uwe Loesch ist Mitglied der AGI Alliance Graphique Internationale, des ADC für Deutschland und des TDC New York
Das besondere bei dem Logo ist, das es in allen Medien Schwarz-Weiß funktioniert. Dieses Logo, welches aussieht, als würde es sich bewegen, war für die Videowand an der Außenfassade des Museums bestimmt.  Das Logo wird jedoch in den unterschiedlichen Medienkanälen des Museums ganz unterschiedlich eingesetzt. So wird es beispielsweise in den Printmedien des Museums als Blackbox eingesetzt und soll somit für die Arbeit des Museums stehen. Gleichzeitig soll es aber auch eine Verbindung zu den neuen Medien herstellen, in dem es die Camera Obscura symbolisert. Wer nicht genau weiß, was die Camera Obscura ist, schaut sich das hier am besten mal an! Sehr empfehlenswert.
Die Schwerpunkte des Museum  beruhen auf drei Säulen. Film, Video und Computer. Das schöne an dem Logo ist, dass man es für alle Segmente einsetzen kann, da man daraus verschiedene Assoziationen herausholen kann. Eine weitere Besonderheit an dem Logo ist, das es komplett animiert werden kann, in dem man lediglich die Dichte der Punkte verändert.
Meiner Auffassung nach ist es ein super gelungenes Logo, welches gerade für ein Museum durch seine verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten echt sehenswert ist. Jedoch denke ich auch, dass es nicht so gut bei anderen Organisationen funktionieren würde, die kein so großes Spektrum an Wissen und Interpretation bieten. Denn eine Museum oder Kunstwerk, bietet ja an sich schon eine große Fülle an Interpretationsmöglichkeiten.

Ich denke, man kann das Logo auch schon als wahres Kunstwerk beschreiben.

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andre
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig gewesen. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.
Seit 1.6.2015 bin ich nun als Leiter Digitale Markenführung bei AKOM360 beschäftigt.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefte ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

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