Blau.de – Der Mobilfunk Discounter

By | 17. Juni 2009
Blau.de - Sei schlau, telefonier Blau

Blau.de - Sei schlau, telefonier Blau

Werbung für Mobilfunk Anbieter ist meiner Meinung nach so eine Sache. Es gibt meiner Meinung nach sehr schöne Spots, aber ich finde sie oftmals nicht so sehr glaubwürdig. Die Überraschung kommt nämlich oft erst, wenn man das Kleingedruckte ließt. An E-Plus sieht man ja sogar, dass manch ein Unternehmen sogar komplett die klassische Werbung eingestellt hat. Andere wiederum schießen da weitaus mehr in die klassische Werbung und rufen gleich ganze Städte zu einen Werbespot Dreh auf. Von T-Mobile, gerade in UK, ist man es ja mittlerweile schon gewohnt, dass sie gerne mal Bahnhöfe oder auch Innenstädte bevölkern. Aber neuerdings macht es auch Vodafone zusammen mit Scholz & Friends. Wer mehr wissen möchte klickt hier oder gibt bei Twitter einfach vfdreh ein! Aber mit diesen Mobilfunkriesen will ich mich nun auch gar nicht weiter beschäftigen!

Bei dem Logo, das ihr oben sehen könnt, geht es um einen so genannten Mobilfunk Discounter. Mobilfunk Discounter daher, da ihr bei diesen Anbietern zu sehr günstigen Konditionen telefonieren könnt. Man bestellt sich bei diesen Mobilfunk Discountern einfach seine Prepaidkarte, die kosten meist so um die 10 Euro, und wenn sie da ist, kann man schon loslegen. Für den einen oder anderen mag es weniger interessant sein, doch ich kenne  viele, die zu Anbietern wie Blau.de und Co gewechselt sind. Der Vorteil liegt meist darin, dass man halt sehr günstig telefonieren kann und da man seitens der Anbieter meist eh Netze wie E-Plus oder sonstige benutzt, ist die Gesprächsqualität auch dementsprechend gut.
Die Blau Mobilfunk GmbH startete mit dem Tarifmodell blau.de am 16. September 2005 als Gründung der ehemaligen handy.de-Betreiber Martin Ostermayer, Thorsten Rehling und Dirk Freise und nutzt das Netz von E-Plus. Schon im Jahr 2007 hatte blau.de rund 600.000 Mitglieder, die die günstigen Konditionen in Anspruch nahmen. Im März 2008 wurde bekannt, dass KPN, die Muttergesellschaft von E-Plus und simyo, blau.de übernimmt. Simyo, ist wie Blau.de, ein Anbieter, der zu den Mobilfunk Discountern gehört.
Im Gegensatz zu vielen anderen Mobilfunk Discountern, wie Congstar oder Simyo, hat man sich bei Blau.de nur auf ein einfaches Logotype beschränkt. Natürlich sollte man sich, wenn man sich für ein Logotype oder auch Signet entscheidet fragen, auf welchen Medien es zum Einsatz kommen wird.
In meinen Augen reicht das Logo von Blau.de vollkommen aus. Für die Einbindung auf der Internet Seite oder anderen Bannern eignet es sich sehr gut. Vor allem würde hier ja immer noch die Möglichkeit bestehen, eine Signet hinzuzufügen, wenn das mal erwünscht sein sollte.
Lediglich über die Positionierung des Claims könnte man sich noch einmal Gedanken machen, da ich finde, dass das Logo dadurch etwas unruhig wirkt und auseinander gezogen wird. Hier würde ich es besser finden, wenn man den Claim direkt unter dem Logotype positioniert.
Aber der Erfolg von blau.de ist ja nicht von der Hand zu weisen, wo auch immer das Logo positioniert wird. So Simpel wie das Logo ist, ist auch die Auswahl einfach, wenn man eine Flatrate hat. Die Daten-Flatrate des Mobilfunkproviders blau.de ist günstig und lässt den Spaß am telefonieren.
Wo Andere nur auf das Logo setzen, macht sich blau.de hoffentlich mehr Gedanken über seine Kunden – auch wenn das Logo einfach ausfällt – oder vielleicht spart man sich so Werbekosten und kümmert sich mehr um die Kunden.

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andre
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig gewesen. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.
Seit 1.6.2015 bin ich nun als Leiter Digitale Markenführung bei AKOM360 beschäftigt.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefte ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

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