Wie sie sehen, sehen sie kein Logo, aber mit einem kleines Klick, können sie ein Logo hören. Nämlich ein so genanntes Soundlogo. Soundlogo, nunja, was ist das eigentlich? Eigentlich liegt es natürlich nahe, da es sich aus Noten zusammen setzen muss, um überhaupt ein Ton / Geräusch zu erzeugen. Wenn man sich im web über Soundlogos informieren möchte, stößt man auf unterschiedliche Marken, aber viel verbreitet sind sie nicht. Ein weiterer Begriff, unter dem man auch googlen kann, ist “Akustische Markenführung”.
Akustische Markenführung (auch Sound Branding, Audio Branding, Corporate SoundAcoustic Branding) ist ein strukturierter Prozess, in dem „das Auditive“ ein Teil der Marke und ihrer Identität wird. Genauso wie das Corporate Design eine Marke, gehört auch die Akustische Markenführung zur Corporate Identity.
Eines der bekanntesten Soundlogos ist wohl das, dass ihr Euch oben anhören konntet!
Das Mercedes-Benz Soundlogo
Verantwortlich dafür war die Agentur Jung von Matt. Die Agentur Jung von Matt hatte damals mehrere Musikproduktionen gebrieft. Bei dem Soundlogo denkt man, man würde einen “Jungenchor” hören. Das stimmt auch soweit, jedoch ist es kein reeller Jungenchor, sondern ein virtueller der aus einer Soundlibrary gekauft wurde. Casten wäre wahrscheinlich auch äußerst schwierig gewesen.
Das Stück stammt von einem Soundfile von Spectrasonics. Spectatronics ist eine große Musikdatenbank, in der man sich verschiedene Sounds kaufen kann.
Gesamt gesehen besteht dieses Soundlogo nur aus drei Tönen. Ihr werdet es bestimmt jetzt ausprobieren und so wie ich es mit meinem musikalischen Wissen urteilen kann, stimmt es auch!
Gestalterisch hat man in meinen Augen hier nichts verkehrt gemacht. Es ist übersichtlich, klar und gut strukturiert.


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Na, da darf ja doch dieses Video zur Entstehung nicht fehlen:
http://www.youtube.com/watch?v=r2vN9YGkSB8