Google Wave und die Suche nach den verborgenen Funktionen

By | 4. Oktober 2009

Klingt komisch, ist auch ein wenig komisch. Zwar habe ich Google Wave nun schon seit knapp 2 Monaten auf meinen Rechner, aber in meinen Augen fehlen immer noch ein paar grundlegende Funktion, die sicherlich noch kommen werden und in meinen Augen auch unabdingbar sind.
Anscheinend sind die ersten Einladungen bei den Leuten ja schon angekommen, wie ich über Twitter lesen konnte, aber da tritt schon das erste Problem von Google Wave auf!
Wie finde ich diese Leute in Google Wave? Die Antwort ist einfach aber trotzdem recht umständlich. Denn um einen neuen Kontakt bei Google Wave hinzuzufügen, brauche ich die genaue GoogleWave E-Mail Adresse von meinem geworbenen Kollegen.
Die Kontakt Suche erlaubt es mir nur, dass ich in meinen eigenen Google Mails nach Kontakten suchen kann, da man, wenn man auf “Manage Accounts” geht, in die Google Kontakte weitergeleitet wird.
Das Problem das sich ergibt, man muss erst einmal durch andere Dienste wie Mail oder Twitter die Leute fragen, wie denn ihre genaue Adresse bei Google Wave ist.
In meinen Augen ist es sehr schade, aber wird bestimmt demnächst in den nächsten Updates behoben. Denn was nutzt mir Wave, wenn ich keine Leute finde, mit denen ich meine Informationen austauschen kann.
Ein vorerst weitere Kritikpunkt ist die Übersichtlichkeit bei den Waves. Sobald man in mehreren Waves dabei ist, in die auch noch viel geschrieben wird, findet man sehr schwer noch den Anschluss und weiß ab und an gar nicht mehr, wo man beim letzten mal stehen geblieben ist. Schwer wird es vor allem, wenn Leute beginnen, in den Texten der anderen zu editieren. Vielleicht machen es manche nur zum Spaß, aber die Effektivität hat darunter auf jeden Fall zu leiden.
Nun aber noch zu den positiven Punkten, die mir ausgesprochen gut gefallen und wo ich auch das Potential von Goolge Wave sehe.
Der gerade angesprochene Punkt bezüglich der Editierbarkeit ermöglicht gerade in kleinen Gruppen große Möglichkeit.
Ich stelle mir gerade nur einmal vor, wenn man beispielsweise ein Briefing schreibt und zwei Leute gleichzeitig an einer Sache schreiben. Auf diese Art und Weise kann man sich sicherlich gut ergänzen, vorausgesetzt, der eine vertraut dem anderen.
Die Grag & Drop Funktion funktioniert ideal und man kann die Dinge schön in seine Wave einbinden. Für Spiele etc habe ich es noch nicht genutzt, aber macht sicherlich auch Spaß, wenn man mal zu Hause alleine ist.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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