Avatar – Wenn die Wahrheit uns trifft

By | 30. Dezember 2009
Avatar

Avatar

Heute kam ich dann auch endlich dazu, um mich in die Reihe der Avatar Betrachter einzureihen. Avatar – Aufbruch nach Pandora ist ein Science-Fiction-Film vom Regisseur James Cameron, der real gedrehte und computeranimierte Szenen vermischt. Große Teile des Films wurden in einem virtuellen Studio mit neu entwickelten digitalen 3D-Kameras gedreht.
Am 20.8.2009 ging der erste Teaser Trailer zum Film Online. Am aller ersten Tag brachte der gesamte Traffic den Server mehrmals zum einstürzen. Insgesamt wurde der Teaser Trailer über 4 Million mal angesehen und brach dadurch alle bisherigen Rekorde.
Schon im Jahre 1995 verfasste James Cameron ein 80-seitiges Drehbuch für Avatar. Aufgrund der nicht vorhandenen technischen Möglichkeiten zu dieser Zeit, verschob James Cameron alles mal um knapp 10 Jahre.

Doch warum ich diesen Artikel schreibe, hat eigentlich einen anderen Grund. Denn Film Zusammenfassungen gibt es wirklich schon genug. Sei es hier bei den Filmfreunden, die alles noch einmal sehr lehrreich zusammen gefasst haben, oder hier bei Kranzkrone, der gleich mehrere Artikel dazu verfasst hat.
Für mich gab es einen Satz, der mir bis zum Ende des Filmes nicht mehr aus dem Kopf ging.

“Sie haben unsere Mutter zerstört”

Während ich bis dato einfach nur ziemlich fasziniert war von den Szenen, der Story und der Technik fing ich zu diesem Zeitpunkt doch vermehrt an, mir wirklich mal Gedanken zu machen. Vielleicht dauerte dieser Satz nur 1-2 Sekunden, doch trotzdem hat er sich eingebrannt. Natürlich gab es in diesem Film noch mehrere verdeckte Eindrücke / Aufforderungen, die Probleme und Co ansprechen, doch genau dieser Satz war es, der mich dazu brachte, sofort mein kleines Notizbuch raus zu holen, um ihn mir zu notieren.
Wenn man ehrlich ist, oder eher gesagt wenn ich ehrlich bin, macht es mir ja schon ein wenig Angst, wenn man so was sieht, und man doch gleichzeitig jeden Tag vor Augen geführt bekommt, wie viel Wahrheit doch in diesem Satz steckt.
Natürlich hat James Cameron viele seiner Inspirationen aus seinem Leben, seinen Hobbys und Erfahrungen mit einfließen lassen, doch ich glaube es sind auch Eindrücke, die schon vielen von uns einmal gekommen sind. Auf zahlreichen Blogs udn Nachrichtenseiten, wie Heise und Co. konnte man davon lesen, dass James Cameron das Ökosystem mal eben auf den Kopf stellt.
Und  HR Online schreibt
“”Avatar” bietet eine perfekte – im besten Sinne des Wortes – Illusion. Und das soll Film ja auch leisten dürfen.”
würde ich sagen, dass man es ruhig noch etwas verschärfen kann.
In meinen Augen ist Avatar zwar auch eine wirklich absolute perfekte Illusion, die durch die möglichen Techniken perfekt umgesetzt wurden, doch bietet Avatar in meinen Augen auch viele Ansatzpunkte, die wir uns vor Augen halten sollten, und denen man auch ab und an ein wenig  Zeit schenken sollte, um sie sich vor Augen zu führen.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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