Wochenrückblick: Wenn der Kopf die Schotten dicht macht 24.01.10

By | 24. Januar 2010

Noch zwei Stunden und ein paar Kaputte, dann ist es auch schon wieder soweit. Wochenende zu Ende und der Ernst der Woche beginnt wieder. Vor allem wartet der Endgegner diesmal auch noch am Freitag mit einer KMK Klausur über Media und Copy Analysis. Naja, muss man halt durch, bald hab ich es ja geschafft, hoffentlich ;)
Aber nun ja. Dies ist ja nun mein erster Wochenrückblick, den ich hier hinterlasse. Ich werde auf jeden Fall versuchen, es auch an den folgenden Sonntagen zu tun. Dabei geht es nicht hauptsächlich um Design, sondern um alles, was mir so in der letzten Woche vor die Augen, beziehungsweise in den Kopf gekommen ist. Es war auf jeden Fall eine sehr spannende Woche, in der ich auch zwei neue Arbeitskollegen kennengelernt habe, die in ihren Bereichen wirklich gut sind. Zum einen Moritz Grub, ein Kreativer der schon einige Awards gewonnen hat und zuvor bei Jung van Matt Alster war und zum anderen Regner Lotz, der auch schon in diversen Agenturen war und sein Fach an der Miami Ad School gelernt hat. Hier der Link zu ihrer Seite. Auf jeden Ich diese Woche die Möglichkeit, mal einige Brainstorming Runden mit ihnen zu machen. Ich glaube ich hab einiges dabei lernen können und für mich einige Sachen im Hinterkopf behalten.
Doch was die Woche vor allem prägte, waren mal wieder die Bahnfahrten zur Berufsschule. Eigentlich versuche ich ja morgens immer, ein paar Gedankenspiele zu machen und mir Geschichten auszudenken. Ist ganz schön um mal auf andere Ideen zu kommen und den Kopf frei zu kriegen. Aber diese Woche hat es irgendwie nicht so gut funktioniert. Am lustigsten war für mich der Dienstag morgen, als ich doch sehr schmunzeln musste. “Zwei Mädels”, wie ich anfangs dachte saßen hinter mir und diskutierten über das Fernsehprogramm auf VOX. Von der Stimme her dachte ich wirklich, dass es “Mädels” wären, doch es waren Frauen, ich würde mal schätzen Mitte 40. Das Gespräch war aber insofern sehr amüsant, als dass die Damen sich über diesen “Mist” so aufgeregt haben und sich ständig die Frage stellten, wie man denn so einen Sch… gucken kann. Das Gespräch dauerte die ganze Bahnfahrt und irgendwie stellte sich mir die Frage, wie man sich denn so aufregen kann, wenn man solch einen “Mist” selber guckt. Das Niveau des Gesprächs sank sekündlich und die Aufmerksamkeit der Leute um mich herum beschränkte sich auf die beiden. Ein Grund dafür war wahrscheinlich auch das grässliche Lachen der einen Dame.
Ich versuchte, mich nicht mehr darauf zu konzentrieren, doch irgendwie stand dieser Morgen ab diesem Zeitpunkt als Synonym der ganzen Woche dar. Denn diese Woche habe ich mal so richtig schön gemerkt was passiert, wenn es eine Informationsüberflutung im Kopf gibt. Denn dann macht er dicht, es kommt nichts mehr rein und es geht auch nichts mehr heraus. Egal was kommt. Und es ist wirklich nicht einfach, den Kopf danach wieder freu zu bekommen. Du kannst dich noch sehr auf eine Sache konzentrieren, doch irgendwie will es nicht mehr in deinen Kopf. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich mir erst einmal ein wenig Platz schaffen muss. Und wie ich es auch schon zur Abizeit tat, war Sport mal wieder die beste Lösung.
Für nächste Woche habe ich mir aber auf jeden Fall vorgenommen, den Kopf gar nicht erst so voll werden zu lassen. Na dann wollen wir mal sehen, was es ab morgen wieder so spannendes gibt.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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