American Apparel vs Diesel – Wer sticht hier wen aus

By | 9. Februar 2010

Heute morgen bin ich auf der Seite von Designnotes über folgenden Artikel gestoßen.
American Apparel vs Diesel on the Streets of NYC. Und zwar geht es in dem Artikel um die folgenden beiden Print Motive (Plakate), die Michael Surtees morgens auf seinem Weg zur Arbeit gesehen hat.

American Apparel

American Apparel

Diesel

Diesel

Das es sich bei beiden um große und bekannte Marken handelt ist ja wohl recht klar und deutlich. Aber die interessante Frage wäre doch nun, wo würdet ihr Eure Kleidung kaufen, wenn ihr gerade shoppen gehen wollt und diese beiden Plakate seht. So wie man es dem Text von Designnotes entnehmen kann hingen sie wohl quasi direkt nebeneinander. Natürlich würden bei Euch noch andere Faktoren eine Rolle spielen, aber was wäre, wenn man wirklich nur nach den Plakaten gehen würde.
Für mich ist die Sache relativ eindeutig. Ich würde aus folgenden Gründen eher zu der Marke Diesel tendieren. Zwar finde ich das Plakat vn American Apparel sehr interessant gestaltet, doch ist es mir trotzdem etwas zu gewagt. Wer schon einmal in einem Shop von denen war weiß, auf welche Art Kleidung sie dort Wert legen. Man könnte quasi direkt die Farbe des Plakates nehmen und damit ein T-Shirt einfärben. Die Diesel Werbung hingegen finde ich sehr amüsant und frech. Zwar ist sie nicht so hervorstechend wie die von American Apparel, doch irgendwie ist sie mir wesentlich besser in den Gedanken geblieben und sie wäre mir wahrscheinlich auch eher aufgefallen. Leider fehlt auf dem Plakat noch die erste Zeile. Ich habe natürlich mal bei coloribus nachgeschaut und die Anzeige dort gefunden.

Diesel: Smart may have the brains, but Stupid has the balls – Be stupid

Es zeigt natürlich schon recht deutlich, welche Zielgruppe Diesel hiermit ansprechen möchte. Doch wofür würdet ihr Euch vermutlich entscheiden? Diesel oder American Apparel?

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

2 thoughts on “American Apparel vs Diesel – Wer sticht hier wen aus

  1. paule heisst er

    Die Kleidung von Diesel wird in asiatischen Sweatshops von Unterbezahlten geknüpft, ob auch Kinder dabei sind, kann ich nicht genau sagen.
    Ausserdem ist Diesel prolliger Mainstream(immer noch, auch wenn sie sich bemühen hip zu sein. das Image haftet)

    AA:
    – lässt in Amreika fertigen.
    – Coole, heiße Bräute tragen AA.
    – Terry Richardson fotografiert AA
    – AA hat das beste Design/CI

    ja ich bin fan. keine frage. und nciht von der pr. ich schwöre

  2. paule heisst er

    ps. die dieselkampagne fällt auf. ist aber zu… prollig/platt. sorry. AA ist ästhetischer

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