Mein Beitrag zum Debattenbeitrag 2.0 von Sascha Lobo und der Wirtschaftswoche

By | 15. Februar 2010

Hier geht es direkt zum Startbeitrag, bei dem alle Kommentare und Anregungen hinterlassen werden können.
Des Weiteren hier noch der Link zum aktuellen Artikel Debattenbeitrag 2.0: Nebensache Geld

Vorab möchte ich noch sagen, dass ich es wirklich eine tolle Idee finde und sehr sehr gespannt auf den Artikel bin, der am Ende dabei rumkommen wird.

“Hallo Sascha, Hallo alle anderen Mitleser. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich die Idee echt super finde und auch schon viele spannende Ansatzpunkte in euren Beiträgen gelesen haben. Mit dem folgenden Text möchte ich gerne versuchen, auch meine Gedankengänge mit einzubringen. Für mich kristallisieren sich in der gesamten Diskussion die Begriffe Kommunikation / Digitalisierung und Wirtschaftlichkeit heraus. Gerade bei dem letzteren wissen wir glaube ich alle, dass die Unternehmen zunächst einmal an die Wirtschaftlichkeit denken. Sei es nur, dass man ihnen einen Twitter Account einrichtet und ihnen versucht zu erklären, dass dieser nun auch von einem Mitarbeiter geführt werden muss. Die Antwort ist oft “Da für haben wir keinen” oder “Das kann xy mal eben nebenbei machen”. Und das, obwohl sie alle wissen, dass Digitalisierung und die damit verbundene Kommunikation immer weiter voran schreiten. Doch dabei erkennen sie doch eigentlich die Probleme, halten sie doch ständig irgendwelche Präsentation bei großen Veranstaltungen. Sie reden von Social Media, von neuen Tools, von Google, Twitter, Facebook und Co. Doch gleichzeitig wissen sie, dass diese Dienste Veränderung bedeuten. Veränderung in Unternehmen und in deren Kommunikation, der oft schon viele Jahre besteht und an die sich eigentlich keiner heran trauen will. Denn Veränderung bedeutet Risiko und wer steht für dieses Risiko gerade? Wahrscheinlich will keiner für die bevorstehenden Veränderungen seinen Kopf hin halten. Doch ohne diese eine Person, oder lassen wir es ein ganzen Team sein, wird es keine Fortschritte geben. Meine Deivse dazu ist:

“Stillstand ist Rückschritt”

Und genau dieser Rückschritt zeichnet sich gerade bei der Kommunikation in vielen Bereichen ab. Kunden erwarten neue Wege, die jedoch nicht neu abgerechnet werden, sondern in den Leistungen mit enthalten sind. Daran sieht man doch schon, dass das Angebot dieser Dienste aus Kundensicht zum Angebot werden sollte / muss. Ich selber bin zwar noch Azubi, sprich, ich habe noch kaum Praxiserfahrung in meinem Berufsleben sammeln können, aber trotzdem denke ich, dass das Wort Standard in den nächsten Monaten, bzw. Jahren eine neue Bedeutung bekommen wird. Wenn man sich die Definition Standard im Netz anschaut erhält man folgendes. “Ein Standard ist eine vergleichsweise einheitliche oder vereinheitlichte, weithin anerkannte und meist auch angewandte (oder zumindest angestrebte) Art und Weise, etwas herzustellen oder durchzuführen, die sich gegenüber anderen Arten und Weisen durchgesetzt hat.” Der Standard, der jedoch bald herrschen wird, hat sich bis jetzt noch nicht herauskristallisiert, da niemand sagen kann, was überhaupt der Standard in Zeiten von Facebook, Twitter und Co sein kann. Ich glaube wenn man soweit ist, und auf wirtschaftliche Art und Weise definieren kann, was Standard in Zeiten der Digitalisierung bedeutet, dann ist man schon einen großen Schritt voran gekommen.”

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
---
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *