Es war 1998, als sich Nitsch Design daran machte, dass Logo der deutschen Post zu überarbeiten. Wichtigste Änderung war damals die Definition der Farbe Gelb als Hauptfarbe des Logos. Außerdem wurde das Posthorn komplett überarbeitet und man stellte es wesentlich abstrakter dar. Das Ergebnis sieht man oben. Eine eigentlich recht leichte und moderne Form, die man da entwickelt hat.
Bei der Typo handelt es sich um die Frutinger Bold, da man wollte, dass das t und s harmonisch zu einander stehen. Außerdem ist die Frutinger auch die Hausschrift der Post, die in ihrem CI festgelegt ist. (Quelle: Hausschrift Liste)
Der Name Post stammt eigentlich aus dem Lateinischen. Kaiser Augustus war es nämlich, der im römischen Reich ein Nachrichtensystem entwickelte, welches das gesamte Reich umfasste. Die unzähligen Boten konnten damals an den für eingerichteten Stationen ihre Pferde wechseln. Heute nennt man das Kiosk und holt sich da seine Cola oder Zigaretten. Diese Stationen hießen damals “mutatio posita” (Wechselstationen) oder “mansio posita” (Raststationen).
Aus diesen Worten entwickelte sich nachher das deutsche Wort Post.
Die Wurzeln der heutigen Post gehen allerdings nicht in das römische Reich zurück, sondern in das Jahre 1490. Denn im römischen Reich durften zumindest Privatleute, diesen Dienst nicht in Anspruch nehmen. 1490 war es Franz von Taxis, der von der Habsburgischen Familiendynastie den Auftrag bekam, ein Kuriernetz einzurichten. Und nichts leichter als das, begab man sich natürlich dran und entwickelte mal eben ein Kuriernetz. Und da auch damals schon Erkennungszeichen eine wichtige Rolle spielten, entwickelte man natürlich auch ein Logo.
Dabei richtete man sich bei der Farbgebung an die deutschen Reichsfarben des Kaisers Maximilian (Gelb & Schwarz) Dadurch war die Post als kaiserlicher Kurierdient erkennbar. Damals wechselten die Farben allerdings noch abhängig von Landesfarbe und Auftraggeber. Erst 1946 wurde auf Beschluss des Alliierten Kontrollrats festgesetzt, nur die Farbe Gelb und Schwarz zu verwenden. Und warum man das Posthorn verwendete liegt eigentlich nahe. Denn auf sein Signal öffneten sich früher Stadttore und Schlagbäume und außerdem mussten die Reisenden dem Postreiter dann Platz machen. Es waren zwar zunächst keine besonderen Töne festgelegt, aber wie bei allem in Deutschland, änderte sich das auch. Wer nämlich besonders gut in das Horn stieß, der konnte sich das Ehrenposthorn verdienen.
Deutsche Post Logo – Wenn der Postmann dreimal klingelt
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