Der iPad Test und warum ich noch kein iPad Fan bin

By | 5. April 2010
Vielleicht war es auch zum Teil der Preis, aber wenn es mich doch total überzeugt hätte, hätte ich es vielleicht doch genommen. Aber zum einen waren die knapp 800€ die ich hätte berappen müssen doch einen ticken zu viel und des weiteren gibt es in meinen Augen noch zu viele Kinderkrankheiten, aber dazu später mehr.

iPad

Der Hype um das iPad war groß und doch glaube ich, dass die Leute damals bei dem Verkaufsstart des iPhone wesentlich mehr aus dem Häuschen waren und noch verrücktere Dinge getan haben. Dir Erklärung liegt doch eigentlich auf der Hand oder nicht? Stellen sich nicht viele die Frage, was an diesem iPad nun so revolutionierend ist! Auf den ersten Blick konnte ich auch nicht viel neues entdecken, auch wenn sich das iPad wirklich toll anfühlt. Es liegt gut in der Hand, ist etwas schwerer und lässt sich zum arbeiten auch hervorragend auf den Oberschenkeln ablegen.
Wie Richard Gutjahr, der Besitzer des allerersten iPads schon in seinen Artikeln schon berichtete (klick) bekommt man allerdings sehr schnell etwas feuchte Hände. Nicht, weil man so nervös ist, sondern ehr, weil es recht schnell wärme entwickelt, die man doch auch gut zu spüren bekommt. Aber es ist auf keinen Fall zu vergleichen mit den alten Powerbooks, auf denen man ja regelrecht ein Spiegelei braten konnte. Wie auch das iPhone hat auch das iPad das Problem, dass man sich ja nicht jedes mal vor der Bedienung die Hände waschen kann. Und selbst wenn man es täte, würden die Finger trotzdem noch Fettspuren hinterlassen. Man sollte also immer einen kleines Tuch in der Tasche haben, damit man mal sein Display reinigen kann.
Die Bedienung an sich ist natürlich super! Der Touchscreen funktioniert hervorragend und die Apps starten super schnell. Gefühlt sogar etwas schneller als bei dem iPhone. Auch die Ansicht des Safari ist super und die Webseiten werden schnell aufgebaut. Apps gibt es scheinbar unendlich viele, so wie man es auch vom iPhone gewohnt ist.
Aber dann sind da noch die etwas größeren Macken,  die mich auch ehrlich gesagt vom Kauf abhielten.
Zum einen ist es das Problem mit dem Wifi, von dem auch schon Sascha Pallenberg auf Netbooknews berichtete. Irgendwie scheint es so, als ob Apple beim Wifi gespart hätte und noch die alten Empfänger aus dem iPhone 2G integriert hätte. Da hatte ich auch mal ab und an Probleme. Und auch bei dem iPad ist es manchmal echt zum Haare ausreißen. Da kann man sich sogar direkt neben einen Router stellen und trotzdem findet es das Netzwerk nicht. Vielleicht gibt es da ja bald noch einen Adapter, den man für 50 € hinzukaufen kann.
Eines weiteres Problem ist der Saft, den das iPad sich über die USB Hubs zieht. Wie Engadget berichtet, gibt es viele User, die bisher Probleme damit hatten und das Gerät teilweise gar nicht über USB laden konnten. Bei unserem test ging die Akkulaufzeit ruck zuck um ca 60 % zurück (neues MacBook Pro).

Und daher werde ich nun erst einmal noch ein paar Wochen warten und es mir noch einmal anschauen, wenn es dann in Deutschland in den Apple Stores steht! Da kann man dann auch noch eine ganze Menge Geld sparen.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

One thought on “Der iPad Test und warum ich noch kein iPad Fan bin

  1. Frank Berend

    Man, langsam bin ich echt begeistert von Google, Man findet doch die Informationen die man sucht, die diesem Fall auf dieser Seite! Grue

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