iPad Killer killt sich selber – Neofonie muss für WePad nachsitzen

By | 13. April 2010
Neofonie wepad

Neofonie wepad

Das war ja mal gestern ein Ereignis. Zeitgleich mit der Vorstellung von Adobes CS 5, guckst du hier, betraten die Herren von Neofonie die Bühne. Das es nicht ein Ereignis wie bei Apples iPad werden würde, dürfte wohl jedem schon vorher klar gewesen sein, aber ein paar Dinge hätte man sich auch vorher überlegen können. Aber erst einmal ganz langsam. Vorab aber schon einmal schönen Dank an Sascha Pallenberg von Netbooknews.com (de), der uns gut mit Infos einem netten Video vesorgt hat. Ich muss wirklich sagen, dass ich es echt schade fand, wie die Pressekonferenz ablief. Denn von den Ausstattungsmerkmalen ist das wePad auf jeden Fall ein sehr interessanten Gerät, doch glaube ich trotzdem, dass man bei der PK eine Menge Chancen verspielt hat, die Leute von dem Gerät zu überzeugen.

wePad

wePad

Ausstattungstechnisch kann das gerät allemal mit dem iPad mithalten, auch wenn jedem klar sein dürfte, dass es wohl bei bestem Willen nicht an den Touchscreen des iPad rankommen würde. Ich frage mich aber trotzdem, wie man zu einer PK nur mit einem Gerät erscheinen kann, wenn man doch weiß, dass eine Menge interessante Leute vorbeischauen, da ja auch in wenigen Tagenn die Republica stattfindet. Noch dazu, dass man das Geät überhaupt gar nicht aus der Hand gibt! Kann ja eigentlich nur ein Zeichen dafür sein, dass man sich mit dem Startdatum für das wePad etwas verschätzt hat und es leider doch nicht fertig geworden ist. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, warum man das Gerät nicht in Action gesehen hat. Schließlich lief darauf nur ein Video, das die Funktionen annähernd erahnen ließ.
Ein weiteres Problem ist in meinen Augen der Preis, der mit 449 Euro und 569 Euro ein wenig zu hoch ist. Schließlich bekommt man dafür schon ein iPad, das wesentlich stylischer ist und dazu auch noch vom Marktführer stammt.  Zwar hat das wePad wesentlich mehr Ausstattungsmerkmale, doch darf man nicht vergessen, dass man es hier mit Apple zu tun hat, die kaum Werbung für ihre Produkte machen müssen, sondern nur regelmäßig noch ein bisschen ihr Image aufpolieren. Alles in allem glaube ich, dass die Ideenfinder des WePads da hätten wesentlich mehr rausholen können. Zumindest ein Wifi Netz oder ein anderer Zugang zum Internet hätte den Bloggern und Journalisten angeboten werden sollen.
Nun müssen wir erstmal abwarten, was das WePad wirklich kann, wenn es denn dann irgendwann im Spätsommer rauskommt. Auch hier denke, ist der Termin zu spät gesetzt, da bis dato schon so manch ein iPad übder die Ladenkassen gegangen ist.

Wer noch weitere Artikel lesen möchte, der wird auch noch in folgenden Blogs fündig.

Netbooknews: WePad im Detail – Unfertig, undurchsichtig und doch vielversprechend

Engadget: WePad Pressekonferenz: Ab Juli ab 450 Euro und so offen wie geht (mit Video)

Mobicroco: WePad will kein iPad-Killer sein

Neunetz: WePad: Preise und weitere erste Infos

Express: Taugt das WePad zum iPad-Killer?

e-Book News: WePad ante Portas: Tablet von Neofonie startet im August & kostet 449 Euro

petanews: WePad: Ernsthafter Konkurrent zum Apple iPad durch offenes System

Mobilfunk Talknews: WePad nun als iPad Konkurrent vorgestellt

BlikeBerlin: WePad in Berlin vorgestellt

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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