Brand Colors und der Battle for Blue

By | 21. Juli 2010

So ziemlich jeder von uns hat eine Lieblingsfarbe und man ordnet ihnen auch bestimmte Bedeutungen zu.
colours in culturesSo kann Rot in Western / America zum Beispiel “Courage” bedeuten, wo hingegen in Japan Gelb für “Courage” steht. Aber Farben sind stehen nicht nur in unterschiedlichen Kulturen für eine bestimmte Sache, auch Marken müssen darauf achten, dass sie sich im Gedächtnis des Verbrauchers einprägen.
So habe ich zum Beispiel folgende Infografik über Brand Colors gefunden.
Brand ColorsQuelle: Usability Post
Und daran kann man schon erkennen, dass es wohl bestimmte Farben gibt, die äußerst begehrt sind. Die “neuen” Marke setzen dabei häufig auf Multicolor. Wahrscheinlich konnte man sich beim kniffeln nicht einigen und nahm dann einfach mehrere ;) Aber auch die Farbe Blau ist bei vielen äußerst begehrt. So kommt es wahscheinlich auch dazu, dass wired vor einiger Zeit von dem ” Battle for Blue” sprach.
Battle for BlueUnternehmen geben wirklich Millionen aus, um sich von anderen Marken abzuheben. Dabei ist das Corporate Design eines der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, eine alleinige Positionierung zu erlangen. Und natürlich gibt es auch eine Vielzahl von Marken, die sich dann um die gleiche Farben streiten.
Wer mehr zu Blautönen wissen möchte, der klickt einfach mal hier ;)
Auf jeden Fall ist es wirklich eine schwierige Frage, aber die sich viele wahrscheinlich gar nicht bewusst sind. Vor allem, wenn sie selber irgendwelche Farben im Web benutzen und andere auf einmal irgendwas mit der Marke assoziieren, nur nicht das, was man sich gewünscht hätte.
daher ist es enorm wichtig, dass man sich vorher informiert und im klaren darüber ist, was man ausdrücken möchte, vor allem aber auch, für was man stehen will. Dabei spielt die Farbe eine grundlegende Rolle und ich glaube, dass zeigen die Bilder auch ganz gut.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

One thought on “Brand Colors und der Battle for Blue

  1. ChrisWallrafen

    Farbe spielt die grundlegende Rolle. Wirkung, Positionierung und Unterscheidung kommt aber oft erst durch die Kombination mit einer bestimmten Formensprache.

    Ein Beispiel: Evonik.
    Farbe: Deep Purple. Gibt auch mehr als ein Unternehmen, aber natürlich nicht so viele wie blau und rot.
    Formensprache: Clip in Deep Purple. Das macht das Kommunikations-Muster wiedererkennbar und stark.

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