Personal Look – Robert Basic von Buzzriders

By | 10. August 2010

Robert Basic Uns aller Rob, auch genannt @robgreen. Wer ihn nicht kennt, da würde ich mal behaupten, der hat echt was verpasst. Charmant, impulsiv und immer voll auf die zwölf heisst es bei ihm. Vor allem wenn er Präsentationen hält. Es soll schon so manch einen gegeben haben, der die Veranstaltung verlassen hat ;) (Wurde mir so zugetragen)
Man muss ihn halt entweder mögen oder halt …
Daher freue ich mich umso mehr, dass ich ihn für dieses Interview begeistern konnte und das er mir ein wenig seiner Zeit geschenkt hat.

1. Was war deine erste Seite, die du im Netz besucht hast?
Es war eine Gopher-Site von IBM, es ging um SQL-Statements. Aufgerufen von einem OS/2 System. Wer es nicht kennt: Das damalige Betriebssystem von IBM. Die Antwort war nie stark genug, um Microsoft das Wasser zu reichen.


2. Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Usern, um mit ihnen eine virtuelle Vernetzung einzugehen?

Ich schätze es sehr, wenn jemand offen, freundlich und hilfsbereit ist. Das sind wohl die Eigenschaften, die ich in der Kombination noch viel mehr schätze als nur einzeln für sich stehend.

3. Was war dein bester Fauxpas den du im Netz gebaut hast?
Hm… lass mich wählen. Mit der beste Fauxpas war die Twitter-Geschichte. Ich hatte mich entschieden, meinen Twitter-Account zu verkaufen. Die Welle der Empörung kam gut und plötzlich, auf der Schaumkrone stand “er verkauft uns Follower”.

4. Würdest du einen PR-Berater beauftragen, um diesen Fauxpas wieder gerade zurücken?
Ich mag dieses glatt polieren nicht. Wenn man geschönte Nachrichten braucht – was Netzuser oftmals in der Tat betont negieren, aber im Grunde wollen – soll man eben Zeitung lesen, TV schauen oder professionelle Webseiten besuchen. Da wird man ewig viele, glatt polierte Nachrichten lesen. Ich finde: Man soll zu dem stehen, was man gesagt, gemacht und getan hat. Punkt Aus Ende. Was PR-Berater machen ist in meinen Augen das Bedürfnis nach Theater und simpler Welt zu bedienen.

5. Was sind deine Top 3 Markenkampagnen?
1. Mir gefiel der Pepsi-vs-Coca Cola Spot schon immer, in dem ein kleines Mädchen eine Pepsi bestellt, der Wirt ihr jedoch eine Coca hinstellt. Ihr Stimme wandelt sich in diesem Moment zu der des Paten (Marlon Brando) aus “Der Pate”. Grandios!
“hey, come here, i want you to listen very carefully…capicce ”

2. Honda hatte einen Commercial, eine wahre Meisterleistung auf die Straße geknallt. Man besingt und be-geräuscht einen Honda mittels einem Chor. This is how a Honda feels. Fantastico!

3. Und natürlich darf man eigentlich Nike nicht vergessen, die ziehen ihr Schema-F nach wie vor extrem gut auf. Lass mich dennoch lieber IBM nennen. Ich fand deren Marketing-Kampagnen im TV immer sehr schön. Unvergessen “wer kriegt sein Thinkpad” oder “es druckt nicht”.
Danach hatte IBM stark nachgelassen.

6. Wenn du eine Marke wärst, welche wärst du?
Die Marke ist so gut wie ausgestorben. Es wäre der Tante Emma Laden, ruhig, kundennah, klasse Gespräche mit Kunden, alles da, kein Stress, analogisch gut und überschaubar.

7. Scribble dein eigenes Logo
live

und mein Logo, kennt man, Farbe finde ich nicht so schnell, ein cremiges, schönes blau:))
Nenne ich “live !” = lebe !

Und natürlich die letzte Frage darf nicht fehlen ;)

8. Wenn ich könnte, für welche Marke würde ich dich buchen?
Für gibt es nur einen wahren Job, sprich einen Arbeitgeber, für den Rob werben könnte. Sie haben vor kurzem ihren eigenen YouTube Channel bekommen und da würde er super reinpassen. Richtig, die Rede ist von der Bundeswehr. Ich könnte mir ihn super als Drill-Instructor vorstellen oder auch als bloggenden Soldaten. Wer nicht gehorcht kommt bei Google in die Sandbox ;)

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andre
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier bin ich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig gewesen. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefte ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

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