Press Engine – New York Times bietet iPhone und iPad Plattform für andere Publisher

By | 3. August 2010

NY TimesZuerst habe ich mich wirklich erst einmal gefragt, ob die New York Times nun Apple Konkurrenz machen will, aber so nach und nach öffnete sich der Horizont und man erfuhr mehr und mehr. Trotzdem ein gewagter Schritt, der aber eventuell für eine neue Form des Paid Contents stehen könnte?
Aber erst einmal ganz vorne angefangen. (Quelle: Advertising Age)
Bei der Plattform, die auf den schönen (technischen) Namen Press Engine hört, geht es nicht wie erwartet um die Bereitstellung von Content, sondern primär um die Möglichkeit, sich eigene Apps zu erstellen. Damit bewegt man sich weg von der klassischen Denke uns setzt nicht wir andere auf den Content, sondern eher auf die Technologie, womit man den Content verarbeitet.
Die ersten Kunden, die die Press Engine benutzten waren Telegraph Media Group und drei A.H. Belo newspapers: Dallas Morning News, Providence Journal und Press-Enterprise in Southern California.
Um die Press Engine nutzen zu dürfen wird zum einen eine einmalige Lizenzgebühr fällig, sowie eine monatliche Gebühr die verlangt wird.
Die Funktionen der Press Engine kann man der offiziellen Pressemitteilung entnehmen:

– partial offline reading and the ability to save articles;
– share functionality;
– photo gallery, audio and video;
– horizontal and vertical reading;
– simple search; and
– device-standard advertising units.

Ich persönlich finde es wirklich einen interessanten Weg, den man hier eingeschlagen hat. Denn eigentlich würde man so eine Plattform ja nicht bei den Publishern, also der NY Times vermuten, sondern wahrscheinlich eher bei irgendeinem anderen Entwickler. Doch es ist mit Sicherheit ein interessanter Versuch, denn wenn man ehrlich ist wissen die klassischen Zeitungshäuser immer noch sehr, wie Zeitung funktioniert. Und hier hat man glaube ich erkannt, dass man nur mit reinem Content, äußerst schwer Geld verdienen kann.

Darum bin ich mal wirklich gespannt, ob noch andere Publisher diese Plattform benutzen werden.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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