Zuerst habe ich mich wirklich erst einmal gefragt, ob die New York Times nun Apple Konkurrenz machen will, aber so nach und nach öffnete sich der Horizont und man erfuhr mehr und mehr. Trotzdem ein gewagter Schritt, der aber eventuell für eine neue Form des Paid Contents stehen könnte?
Aber erst einmal ganz vorne angefangen. (Quelle: Advertising Age)
Bei der Plattform, die auf den schönen (technischen) Namen Press Engine hört, geht es nicht wie erwartet um die Bereitstellung von Content, sondern primär um die Möglichkeit, sich eigene Apps zu erstellen. Damit bewegt man sich weg von der klassischen Denke uns setzt nicht wir andere auf den Content, sondern eher auf die Technologie, womit man den Content verarbeitet.
Die ersten Kunden, die die Press Engine benutzten waren Telegraph Media Group und drei A.H. Belo newspapers: Dallas Morning News, Providence Journal und Press-Enterprise in Southern California.
Um die Press Engine nutzen zu dürfen wird zum einen eine einmalige Lizenzgebühr fällig, sowie eine monatliche Gebühr die verlangt wird.
Die Funktionen der Press Engine kann man der offiziellen Pressemitteilung entnehmen:
- partial offline reading and the ability to save articles;
- share functionality;
- photo gallery, audio and video;
- horizontal and vertical reading;
- simple search; and
- device-standard advertising units.
Ich persönlich finde es wirklich einen interessanten Weg, den man hier eingeschlagen hat. Denn eigentlich würde man so eine Plattform ja nicht bei den Publishern, also der NY Times vermuten, sondern wahrscheinlich eher bei irgendeinem anderen Entwickler. Doch es ist mit Sicherheit ein interessanter Versuch, denn wenn man ehrlich ist wissen die klassischen Zeitungshäuser immer noch sehr, wie Zeitung funktioniert. Und hier hat man glaube ich erkannt, dass man nur mit reinem Content, äußerst schwer Geld verdienen kann.
Darum bin ich mal wirklich gespannt, ob noch andere Publisher diese Plattform benutzen werden.



[...] Quellen: HORIZONT.NET und LOGOLOOK [...]