Das Marketing Schwein

by andre on 16. September 2010

Schwein gehabtAnlässlich an Robert Basic heute rausgefeuerte Artikelserie, habe ich mir eine ganze Zeit überlegt, welches Bild ich dagegensetzen kann! Wer die Artikel noch nicht kennt, der kann sich in den nächsten 15 Minuten mal eben einlesen.

Konkret, Alter: PR anders gedacht

Digitales ist der Tod der PR- und Marketingbranche ?

Aber was hat dieses arme Spanferkel mit den Texten von Robert Basic, und wohlmöglich mit dem Bereich Marketing und PR zu tun? Schmecken tut es besser, es sieht auch besser aus, aber eine Gemeinsamkeit gibt es trotzdem.
“Es dreht sich” Ganz genau, ich glaube dieses drehte sich genau 2,5 mal in der Minute und das über 9 Stunden. Marketing und Pr drehen sich auch, doch fragt man sich, ob es nicht besser wäre wenn diese sich nicht immer nur im Kreis drehen. In einem weiteren Artikel, den Rob (Heute ist Rob Basic Tag) gestern schrieb, “Die deutschen Platzhirschen 2.0“ zeigt sich ein Trend, der nun schon etwas länger anhält. Dabei ging es um Newcomer, die es in den letzten Jahren geschafft haben, für Aufsehen und auch neue Zahlen zu sorgen. Leider war das in den letzten Jahren Fehlanzeige und man muss schon weit zurück gehen, wenn man ein erfolgreiches Startup betrachten möchte. 2006 waren es mit Sevenload und unter anderem Qype die letzten, die den Sprung geschafft haben! Zumindest wenn man nach Robert geht.
Doch kommen wir zurück zu unserem Schwein und der Rotation des Marketings und er PR Branche. Gerade den letzten Artikel (Konkret Alter …) finde ich äußerst interessant, spricht er doch einen Punkt an, der in meinen Augen eine Menge an Wahrheit beinhaltet.
DPA und Reuters haben es durch ihre Vernetzung über Ländergrenzen hinweg geschafft ein riesiges Informationskonglomerat aufzuziehen. Kaum eine Nachricht, die sie nicht aufnehmen und kaum eine News, die sie nicht entdecken.
Adaptiert man das auf die Marketingbranche und unser Schwein, kann man etwas ganz wichtiges festellen.
Das Schwein wird sich weiterdrehen bis es fertig ist. Aus diesem Zyklus kommt es nicht mehr raus. Es hätte vorher etwas machen müssen, in dem es sich vielleicht vor dem Jäger versteckt hätte oder schneller weggelaufen wäre.
Die Marketing und PR Leute sollen auf keinen Fall weglaufen oder sich verstecken, aber sie sollten auch aufpassen, dass sie sich nicht immer im Kreis drehen.
Ein in meinen Augen hervorragendes Beispiel stammt in diesem Fall von Mirko Lange (Talkabout Communications)

SOCIAL MEDIA MYTH BUSTER: ES BRAUCHT KEINEN “DIALOG” FÜR ERFOLGREICHE SOCIAL MEDIA

Viele mögen nun wohl sagen, was ist denn das für ein Quatsch. Social Media ist Dialog! Der große Unterschied ist bei dem Artikel aber, dass Mirko Lange eine Begründung liefert, die es ihm erlaubt, diese Behauptung aufzustellen. Ich persönlich hätte ihm vor lesen des Artikels auch nicht zu gestimmt! Aber danach, verstehe ich was er meint und kann dort auch mit gutem Gewissen zustimmen.

Und das ist mein Kritikpunkt an viele aus PR und Marketing.  Sie liefern in meinen Augen keine Begründung, warum etwas nicht gemacht wird, oder gemacht werden kann. Man wehrt sich nicht gegen die Stimmen aus dem Netz. Und wehren heißt nicht, dass man sich mit Volldampf in jede Diskussion wirft oder werfen muss, sondern dass man gezielt die Ohren aufsperrt.
Bevor Unternehmen alles in Facebook und Twitter Accounts reinpumpen, sollten sie auch über einen der wichtigsten Instrumente, dass Monitoring nachdenken.

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