Ich will keinen Klebestreifen, ich will tesa

By | 5. September 2010

tesaVielleicht achtet ihr mal selber drauf! Wenn ihr einen Klebestreifen braucht, fragt ihr dann nach einem “Klebestreifen” oder sagt ihr, gib mir mal bitte ein “tesa”? Also für mich kann ich zumindest sagen, dass tesa sich in den alltäglichen Sprachgebrauch integriert hat und da trägt mit Sicherheit auch das Logo eine Menge zu bei. Denn was man bei diesem Logo schön erkennen kann ist der Aspekt, dass der Betrachter gedanklich eine Aktion vollenden möchte, wo gar keine Aktion ist! Oder würdet ihr nicht auch gerne den Klebestreifen abziehen? Der Vorteil davon ist nicht nur, dass das Logo super auf das Produkt einzahlt, sondern es steigert in meinen Augen auch sehr stark die Merkfähigkeit.
tesa selber gehört zu dem Unternehmen Beiersdorf. Und die Entstehung des tesa Klebefilm ist eine Geschichte, die sich bis heute nicht viele erklären können. Wie man nämlich der Unternehmensgeschichte von tesa entnehmen kann, war es Elsa Tesmar, der man den Namen zu verdanken hat. (tesa Firmengeschichte). Sie war damals Sekretärin im Unternehmen. Jedoch geht auch aus dieser Quelle nicht hervor, was die Begründung dafür war, dass man dem Klebefilm ihren Namen gab. Es wird lediglich übermittelt, dass sie die Namensgeberin sei. Was man jedoch sagen kann ist, dass tesa in Deutschland eine aktive Markenbekanntheit von 98% besitzt. Das bedeutet, dass 98 von 100 Leuten den Namen tesa nennen, wenn man sie fragt, welchen Klebefilm sie finden.

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andre
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig gewesen. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.
Seit 1.6.2015 bin ich nun als Leiter Digitale Markenführung bei AKOM360 beschäftigt.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefte ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

2 thoughts on “Ich will keinen Klebestreifen, ich will tesa

  1. Lukas Heimbach

    Hallo,

    ich arbeite in der Unternehmenskommunikation von tesa und würde gerne Aufschluss darüber geben, warum tesa ausgerechnet nach Elsa Tesmer benannt worden ist:

    Der Name tesa geht auf die Sekretärin Elsa Tesmer zurück, die von April 1903 bis Ende Oktober 1908 als Kontoristin und Leiterin der Schreibstube für die Firma Beiersdorf in Hamburg tätig war. Den Begriff setzte Sie aus den zwei Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens und den zwei letzten Buchstaben ihres Vornamens zusammen. Entstanden war dieser damals im Rahmen eines Wettbewerbs innerhalb der Schreibstube, als Elsa Tesmer den Namen einreichte und den Wettbewerb in Zuge dessen für sich entscheiden konnte.

  2. andreandre Post author

    Na das fin ich doch einmal cool.

    Liebe Grüße an die TESA Unternehmenskommunikation, sehr vorbildlich.

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