Make some noise – Zee Zaboura Eichstaedt Experience

By | 9. September 2010

zeejam
Mit dem nervtötenden Jamba Frosch, ich sag nur rrrrring rrrrringrrrrring, sorry für den Ohrwurm, ist zumindest mir aufgefallen, was man aus einen Telefon so alles an Sound rausholen kann. Auch schön waren die polyphonen Klingeltöne, wo in jedem von uns so ein kleiner DJ geboren wurde. Meine Eltern haben sich wahrscheinlich noch lange geärgert, dass sie mir das Nokia 3210 geschenkt haben. Aber ganz so schlimm war es dann doch nicht. Mit den Applikationen, die man bald durch Geräte wie iPhone, iPad und Co zur Verfügung gestellt bekommen hat, ergaben sich ganz neue Möglichkeiten. Der Typ in der Bahn saß auf einmal am Bass, dein Chef im Büro versuchte sich am Piano. Freizeitvertreib halt, möchte man meinen. Aber wie man schon bei vielen anderen Dingen gesehen hat, muss es nicht immer nur bei der Freizeitbeschäftigung bleiben. Oftmals entwickelt sich wesentlich mehr aus einer Sache, umso intensiver man sie betreibt. Vermutlich hat sich das auch das Duo um Nadia Zaboura und Björn Eichstädt gedacht.

Persönlich durfte ich Björn am ersten Twittwoch in Düsseldorf kennen lernen. Wirklich feiner Kerl. Wer mehr über ihn wissen möchte, liest am besten mal das Interview mit ihm.

Aber zurück zum Thema und dem eigentlichen Grund dieses Posts. Als ich nämlich gestern Abend wieder mal durch meine Twitter Timeline marschiert bin, kamen mir eine Menge an musikalischen Tweets unter die Augen. Der Hashtag #zeejam ließ vermuten, dass uns Björn da seine Finger im Spiel hat. Die darauf folgenden Twitpics und Twitvideos lösten das Rätsel dann auch recht schnell auf.

ZEE, das steht für Zaboura Eichstaedt Experience. Wirklich ein schöner Name, und es gibt auch ein passendes Logo.

Die Frage ist, wie kann ich ZEE richtig beschreiben? Ist es ein iPhone Orchester? Eine multimediale Sound-Cloud? Oder vielleicht die Kunst des Musizierens. Unzählige Zeitungen, unter anderem die Welt Kompakt und Co haben schon darüber berichtet.

Der Clou bei der Geschichte.

ZEE ähnelt einem User Generated Content Orchester, was jedoch nicht die normalen Musikprogramme nutzt, wo man gleich ein ganzes Musikstudio zur Verfügung hat. Die Damen und Herren von ZEE nutzen lediglich ihr iPhone / iPad. Genauer gesagt die Apps.

Das mag sich für das nicht gelernte Ohr (klasse Wort) am Anfang vielleicht komisch anhören, aber bei genauerer Betrachtung klingt es ziemlich cool. Alle möglichen Musik Apps werden genutzt, um das Publikum in den Bann zu ziehen.

Beethoven würde sich vermutlich im Grab umdrehen, aber vielleicht auch einfach ein iPhone bestellen.

Wie man dem Twitter Stream entnehmen kann, ist die Resonanz ausgesprochen gut und positiv.

Wer alle einen Plattenvertrag zu vergeben hat … ZEE würde sich mit Sicherheit freuen.

Aber freuen würden sie sich auch mit Sicherheit über einen Besuch auf der eigens für das Projekt angelegten Website. Unter www.zeeing.de findet ihr alles rund um das Thema iPhone / iPad Musik. Um das Verständnis  für ZEE noch ein wenig zu schärfen, habe ich von der ZEEing Website mal ein Interview von der CeBit Webcity eingebunden, das den Sinn und die Funktionalität noch mal recht gut auf den Punkt bringt.

Das spannende und interessante in meinen Augen ist vor allem die Integration des Publikums. Was ich persönlich bei vielen Projekten schade finde ist, dass die Zuschauer oft nur konsumieren und nicht interagieren. Hier bekommen sie eine Möglichkeit selber mitzumachen. Das bringt in der Regel wesentlich mehr Austausch und auch Interaktion.
Wer Zee das nächste mal live sehen möchte, kann dies glaube ich am 1.12. in Köln tun. Genauere Infos gibt es dann über Twitter oder hier ;)

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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