Künstliche Intelligenz und warum sie immer blöd bleiben wird

By | 30. November 2010

Künstliche Intelligenz oder im englischen artificial intelligence kommt eigentlich aus der Informatik! Warum eigentlich „eigentlich“, sie kommt aus der Informatik.
Worum geht es dabei?
Der Mensch strebt nach Perfektion! Die meisten zumindest. Wenn wir etwas machen, dann wollen wir es sehr gut machen. Bei der künstlichen Intelligenz geht es darum, eine menschenähnliche Intelligenz nachzubilden. Maschinen sollen das Verhalten von Menschen erlernen, d.h, Emotionen erleben, Probleme lösen und und und.
Hier liegt aber schon das erste Problem, denn auch in der Wissenschaft streitet man sich darum, wie man eigentlich Intelligenz definieren kann.
Seit 1955 schlagen sich die Wissenschaftler weltweit mit diesem Begriff, der von John McCarthy eingeführt wurde herum.
Es würde nun etwas lang werden, wenn ich die Entstehungsgeschichte „nacherzählen“ würde, denn darum geht es auch gar nicht. Ich könnte genau so gut wikipedia kopieren oder einfach hier verlinken.
Jeder hat eine eigene Vorstellung von Intelligenz.

Patrick Hempel (bafh666) würde es so beschreiben

Thomas Koch (@ufomedia) meint
Der bewußte Umgang mit Information/Talent und deren unterscheidbare (!) Verarbeitung zu Erkenntnissen…? #Intellligenz

oder

Auch gern genommen: “Ich weiß was, was du nicht weißt…” #Intelligenz

Oli Palko sagt (@olipalko)
#intelligenz In allen Lebenslagen aktiv lernwillig zu sein und das Erlernte sinnstiftend einsetzen

Alleine an diesen drei Beispielen sieht man doch schon, wie unterschiedlich man Intelligenz definieren kann.
Und jetzt sprechen wir oben nicht nur von Intelligenz, sondern auch noch von künstlicher Intelligenz. Künstlich ist das Gegenteil von natürlich und sagt doch eigentlich schon, dass es etwas unechtes, nicht wirklich existierendes ist. Nun mag natürlich jemand sagen ist Quatsch und schreibt hier etwas anderes, aber dann sind wir ja schon beim nächsten Problem. Auch hier gibt es keine einheitliche Definition.
Ein Mathelehrer sagte mal,
“Man kann sich auch zu Tode definieren”
und der muss es ja wohl wissen. Vielleicht hätte er das auch mal meiner Lateinlehrerin sagen sollen …

Künstliche Intelligenz ist in meinen Augen daher ein richtiges #fail Wort. Denn wie kann etwas intelligent sein, wenn es eigentlich unecht ist. Für jede künstliche Intelligenz bedarf es eines Menschens.
Selbst wenn ein Computer einen Computer irgendwann programmieren würde, dann würde es irgendwo in der Kette einen Menschen geben, der den Stein irgendwann ins Rollen bringen muss. Sei es durch einen Startknopf, eine Programmierzeile oder durch eine Münze, die er irgendwo in den Geldschlitz werfen muss.

Ich selber würden den Leuten, die sich damit beschäftigen raten, dass sie sich lieber auf ihre eigentlich Intelligenz konzentrieren sollten und anstatt künstliche Intelligenz zu entwickeln, intelligente Künste anzubieten :)

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

6 thoughts on “Künstliche Intelligenz und warum sie immer blöd bleiben wird

  1. OliPalko

    @paetzel uiiii … fühl mich geehrt … merci >> und interessant Kritik an der Begrifflichkeit “künstliche Intelligenz”

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