1000€, fremde Sprache und kein Plan

By | 23. Januar 2011

Es ist die klassische Sonntagmorgen Beschäftigung. Zumindest wenn es draußen regnet und man nichts anderes zu tun hat. Komödien an sich sind in letzter Zeit irgendwie unlustig geworden, aber in meinen Augen gibt es dazu mittlerweile einen wunderbaren Ausgleich. Angeblich guckt die Sendungen ja keiner, aber trotzdem weiß jeder darüber Bescheid.

Warum sonst weiß jeder sofort wer gemeint ist, wenn man von der blonden Katze spricht?

Aber anscheinend hatte sie doch noch ein wenig mehr Plan als einige andere. So erst vor kurzem wieder gesehen.
“Wir haben die Fresse voll. Nun beginnt das neue aufregende Leben”
Aufregend schien es auf jeden Fall zu werden, aber das liegt wohl eher an den selbst geschaffenen Umständen.

Ich persönlich würde mich ja nicht trauen in ein fremdes Land auszuwandern, wenn ich noch nicht einmal die Sprache spreche. Für viele stellt das aber allerdings keine Hürde. Dazu kommt noch, dass auch das eingeplante Budget gerade mal für einen Urlaub reichen würde, wenn man denn dann auch ein wenig sparsam ist.

Aber warum eigentlich so kritisch. Brauch man denn kein 4tes bayrisches Restaurant am Ballermann oder eine Cocktailbar zwischen vielen Hotels die nur all Inclusive anbieten. Oder wie wäres mit einer Mini Golfbahn in Tunesien? Die Ideen sind doch wirklich spannend. Nur eventuell nicht so ganz so durchdacht.

Leid tun einem vor allem die Kinder, die mal so überhaupt nicht wissen was mit ihnen passiert, aber vermutlich alles realistischer Einschätzen als ihre Eltern.
Eröffne ich beispielsweise einen Klamottenladen in Mallorca in einer Zeit, wo rund 90% der Hotels geschlossen haben und viele Urlauber noch in ihrer heimischen Stube sitzen, müssen die restlichen 10% schon wirklich viele Pullover kaufen.

Aber na gut. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich wünsch euch viel Erfolg.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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