Der Wert eines Bildes beläuft sich auf das Auge des Fotografen

By | 22. Januar 2011

Nun überlege ich ja schon seid geraumer Zeit, mir wieder eine Kamera zu kaufen. Die Foren mit Gebrauchtpreisen kenne ich und in den Läden spricht man mich eh nicht mehr an, weil man weiß, der kauft heute eh nicht. Sorry dafür. Aber so ein Kauf will ja auch gut überlegt sein, blättert man doch immerhin ein paar 100€ auf den Tisch, wenn man sich eine schöne DSLR kaufen möchte.

Natürlich gibt es bei den Kameras erhebliche Unterschiede, die ein Laie und da sind wir uns wohl einig, kaum erkennen kann. Zwar ist die Haptik oftmals sofort eine andere, aber trotzdem haben die Kameras heute zum großen Teil Einstellungen, die man kaum braucht. Zur damaligen Zeit haben ich recht viel Sportfotografie gemacht. Da kam es zum einen darauf an, viele Bilder pro Sekunden schießen zu können, also eine schnelle Verschlusszeit zu haben, aber natürlich auch eine gute Lichtstärke. Dafür verantwortlich ist jedoch primär das Objektiv und nicht der Body.

Und da beginnen die Diskussionen auch schon. Teurer Body und günstiges Objektiv oder andersrum. Meistens treibt man dann doch noch irgendwo die 300€ Unterschied auf und kauft sich gleich beides. Aber das ist wie auch bei Apple erst der Eintritt in die Welt der Fotografie. Filter, Blitze, Objektive und und und lassen den Wert der Ausrüstung mal eben auf den Wert eines Kleinwagen steigen.

Und doch erkennt man von bei den Bildern von Laien und Profis, oder erfahrenen Leuten einen gewaltigen Unterschied. Man kann sich natürlich auch ein bißchen was anlesen, doch wie auch im Sport, lernt man die Fotografie erst durch die eigene Praxis.

Ich selber mag es überhaupt nicht, wenn man die Bilder zu viel Bearbeitet und “verfälscht”.

Andreas Feininger, Fotograf und Sohn des Malers Lyonel Feininger sagte einmal.

“Bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder unfotogenen Motiven ist es eine Kunst, NICHT auf den Auslöser zu drücken!”

Ich werde mir dann auch noch einmal ein bißchen den Kopf zerbrechen, was ich eigentlich brauche, aber andererseits auch haben möchte.
Voll ausnutzen kann ich es wahrscheinlich eh nicht :)

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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