Es ist der Reiz des perfekten Bildes. Und um dieses zu ermöglichen gibt es heute so einige verschiedene Anbieter. Doch nicht alle schreiben eine lange Geschichte wie Kodak. Gerade wenn es um die Ausrichtung die Positionierung der Marke geht, kann man so einige interessante Punkte in der Geschichte erkennen. In den vergangenen Monaten konnte man das bei vielen Marken nachvollziehen. Geht man beispielsweise nach unserem Freund Ansoff und seiner Produkt Markt Matrix, dann kann man bei vielen Unternehmen sehen, wo die Reise hingeht. Neue Märkte wollen erschlossen werden, und dafür braucht es natürlich auch neue Produkte. Während man Kodak eigentlich immer als recht klassische Marke wahrgenommen hat, die doch eigentlich nur Filme für analoge Kameras entwickelt hat, hat sie auch dort recht viel getan.
Aber nun erst einmal zum Anfang der Geschichte.
Interessant war auf jeden Fall schon damals die Ausrichtung des Unternehmens. Und so kommunizierte Herr Eastman schon damals recht schnell und zielstrebig die 4 Grundprinzipien.
- Massenproduktion zu niedrigen Kosten
- Weltweiter Vertrieb
- Ausgedehnte Werbekampagnen
- Fokus auf den Kunden
Somit war zumindest die Ausrichtung schon einmal recht klar. Zusätzlich zu den Grundprinzipien wurden weitere drei Richtlinien aufgestellt.
- Fördern von Wachstum und Entwicklung durch fortwährende Forschung
- Fairer und respektvoller Umgang mit den Angestellten
- Neuinvestition von Profiten zum Ausbauen und Erweitern des Unternehmens
Die Geschichte von Kodak ist durch Fortschritte in der Entwicklung dieser Grundprinzipien und Richtlinien gekennzeichnet.
Kodak ist ein von George Eastman erfundener Phantasiename. Der Name und das Logo wurden am 29. Oktober 1894 zum deutschen Markenregister angemeldet und am 5. April 1895 eingetragen. (So steht es zumindest in der hauseigenen Kodak Geschichte)
Doch das Logo im Laufe der Zeit schon einige Veränderungen hinter sich gebracht. Die Texte zu den einzelnen Jahren sind zum Teil aus der Kodak Geschichte übernommen.
Um 1900: Kodak ist das erste Unternehmen, das seinen Namen und sein Konzept in einem Symbol vereint. Damals bedeutet die Bildsprache noch nicht ganz so viel wie heute, könnte man meinen, wenn man das Logo sieht. Doch auch wenn man in den gestalterischen / technischen Möglichkeiten eingeschränkt war, versuchte man den Kern der Botschaft gut zu vermitteln. Doch auch damals bedarf es weiterer Kommunikation.
30er Jahre: Der Schwerpunkt wird auf den Namen Kodak sowie die Farben (rot und gelb) des Logos verlagert.
60er Jahre: Die geschwungene Kante wird vorgestellt.
70er Jahre: Die Marke behält die rote und gelbe Farbe sowie den Namen Kodak bei, jedoch wird die Form in ein Quadrat geändert und eine Grafik mit dem Buchstaben K hinzugefügt.
80er Jahre: Im bestehenden Logo wird eine modernere Schrift für den Namen Kodak verwendet. Dazu kommt auch noch, dass man im Jahre 1980 das 100 Jährige Firmenjubiläum gefeiert hat.
Heute: Durch Weglassen des Quadrats wird das Logo vereinfacht. Die gerundete Schrift und der unverkennbare Buchstabe “a” verleihen dem Logo ein zeitgemäßes Aussehen.
Im Web wurde das neue Logo damals recht viel diskutiert. Einige beschrieben es als unausgewogen, andere wiederum begrüßten den Schritt in eine “mutigere” Zukunft.
Doch ein weiteres Problem bestand bei dem neuen Logo darin, dass noch ein weiteres Logo im Web rumgereicht wurde. In diesem nutze man den neuen Schriftzug, jedoch addierten die User noch zwei Gelbe Balken oben und unten hinzu.
Auch wenn man Google anwirft, findet man noch einige solcher Logos in der Bildersuche.
In einem Blog, leider finde ich es nicht mehr, konnte man dazu jedoch lesen, dass das Logo auf der linken Seite, wohl in anderen klassischen Medien verwendet wurde. Vermutlich fühlte sich dadurch der ein oder andere ein wenig verwirrt.
Quellen: Kodak Logo | Kodak History | logoorange |




