Personal Look – Mirko Lange von @talkabout

By | 10. Januar 2011

Mirko Lange ist Geschäftsführer der Münchener PR Agentur Talkabout. Wer Mirko kennt, ihm auf Twitter folgt oder mit ihm in irgendeinem anderen Sozialen Netzwerk vernetzt ist, der weiß, dass Mirko die Dinge schnell auf den Punkt bringt. Bekannt sind seine Diskussionen mit Björn Eichstädt auf Twitter, der noch dazu auch PR´ler ist. Aber auch die zahlreichen interessanten Links und Posts zu Themen aus der neuen Welt machen ihn aus.
Aber nicht nicht nur das PR Feld ist sein zu Hause, auch auf dem Golfplatz fühlt er sich sehr heimisch. Ich glaube sein einstelliges Handicap zeigt, wie viel Zeit er neben seinem Beruf noch aufbringen kann ;)
Umso mehr freue ich mich, dass er noch ein wenig Zeit gefunden hat, um meine sieben Fragen zu beantworten.

1. Was war deine erste Seite, die du im Netz besucht hast?

Au weh. Das ist ja schon bald 20 Jahre her! T-Online möglicherweise. Oder CompuServe.

2. Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Usern, um mit ihnen eine virtuelle Vernetzung einzugehen?

Humor, Neugierde, schnelle Auffassungsgabe, Intelligenz (wenn ich sie erkenne)…

3. Was war dein bester Fauxpas den du im Netz gebaut hast?
(CEO entfriended / CC statt BCC / Kantinenmail als Massenmail)

Ich hatte für ein großes Unternehmen gearbeitet, aber aus politischen Gründen durften wir nicht sagen, dass das ein Kunde von uns ist. Das hätte großen Ärger gegeben. Und dieses Unternehmen war grade in einer großen Diskussion. Und ich führte eine Debatte über Twitter über DM. Und ausgerechnet der Tweet, wo ich genau das sage, also dass wir für die arbeiten, habe ich versehentlich als @reply geschickt. Und ich merkte das in der Sekunde, wo ich auf sent gedrückt habe. Ich war im Wohnzimmer und hatte über mein Handy getwittert – meine Güte bin ich zum Rechner gewetzt, um das sofort überall zu löschen und gleich einen ganzen Haufen Tweets hinterher zu schicken. Mir ging echt die Düse.

4. Würdest du einen PR-Berater beauftragen, um diesen Fauxpas wieder gerade zurücken?

Wozu das denn, bin doch selber einer J Aber im Ernst, ich kann ganz gut zu jedem Fehler stehen, den ich mache.

5. Was sind deine Top 3 Markenkampagnen?

Den Start der NOA Bank fand ich sehr gut. Leider sind die ja dann kolossal gescheitert. Weitere bleiben bei mir nicht hängen. Ist irgendwie alles austauschbar geworden…

6. Wenn du eine Marke wärst, welche wärst du?

Puh. Am ehesten “Virgin”. Aber nicht wegen Musik. Sondern weil Branson sehr mutig und innovativ sehr viel aufgebaut. Darin war er konsequent.

7. Scribble dein eigenes Logo

Anhand des Logos sieht man schon, dass ihm zumindest eine gewisse Kreativität mit auf den Weg gegeben wurde.
Ich selber finde es ziemlich spannend, da ich persönlich bei einem Logo Entwurf bei Mirko in eine komplett andere Richtung gegangen wäre.

Die dünnen und geschwungenen Linien symbolisieren zwar einen gewissen Fluss, der sich auch mit Sicherheit in seiner Arbeit wieder findet. Doch betrachtet man seine Art der Kommunikation, fallen einem auch ein paar Ecken und Kanten auf. Das ist keinesfalls negativ gemeint, denn Ecken und Kanten machen einen Menschen schließlich aus.
Auch der Pfeil der in dem Logo angedeutet ist, ist eine gute Idee, jedoch zeigt er bei diesem Scribble nach hinten. Man könnte meinen, es heisst sowas wie “Rückschritt” oder auch mal nach hinten gucken.
Ich glaube, dass Mirko eher jemand ist der nach vorne blickt. Zumindest, weil er sich auf alles einlässt was um ihn herum passiert. Neue Tools werden ausprobiert und Diskussionen und Argumentationen sind ihm kein Fremdwort.

Ich bedanke mich für das Interview und wünsche Dir einen guten Start in das neue, 1,5 Wochen alte Jahr.

Wer Mirko folgen möchte, der findet ihn hier bei Twitter. @talkabout und @mirkolange

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14 thoughts on “Personal Look – Mirko Lange von @talkabout

  1. paetzel

    @talkabout Iszt ja auch immer eine Frage der Wahrnehmung. Vielleicht ändert sich das ja, wenn ich dich persönlich kennen lerne :)

  2. talkabout

    @paetzel Nee, auch rein technisch. Lies doch mal meinen Kommentar :-)

  3. Mirko Lange

    Das ist doch kein Pfeil. Das ist ein lachender Mund. Und eigentlich sind das “a” und der obere Teil des “g” (der ja so wie ein “a” aussieht) die Augen.

    Es steht also für “Persönlichkeit” (Name in Schreibschrift), “geerdete Dominanz” sowie “Herzlichkeit”, aber auch “Energie” (dunkles rot) und “Humor” (lächelnder Mund). Außerdem geht der Schriftzug nach oben, was “Optimismus” vermittelt. Die Art der Schrift ist “lebendig” und “lebensfroh”, aber auch “dynamisch”. Zudem steht der zurückgeschwundene Mund auch für “Geschlossenheit” oder “Ganzheitlichkeit”. Der “Pfeil” geht ja nicht rückwärts, sondern richtet sich wieder auf sich selbst, wie ein Kreis.

    Und was heißt hier “gewisse Kreativität”? Das ist doch nur ein Scribble :-)

  4. andre Post author

    Ja, wenn man deine Argumentation dazu kennt, kann man daraus noch einmal weitaus mehr schließen :) Vielen lieben Dank dafür ;)

  5. andre Post author

    Ich finde es trifft doch super den Satz “der weiß, dass Mirko die Dinge schnell auf den Punkt bringt.”

  6. beichstaedt

    @paetzel @talkabout “bekannt sind seine Diskussionen mit Björn Eichstädt”?? Naja :-)

  7. paetzel

    @beichstaedt Och doch Björn, es hören euch schon einige zu wenn man mal so rumfragt :) (cc @talkabout)

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