Aus dem Familienunternehmen wird ein Weltkonzern und aus einer kleinen Belegschaft wird mal eben eine 2500 Mann Gruppe. Wer eine Sunseeker besitzt, der muss auch das nötige Kleingeld auf dem Bankkonto haben. Ursprünglich und in den ersten Jahren war man unter dem Namen “Poole Power Boats” mehr oder minder bekannt und importierte und verkaufte Botte aus Skandinavien und den USA.
Den wirklichen Verkaufsschlager erzielte man aber erst durch die Hilfe eines Kunden.
Als sie eines Tages das erste Boot gebaut hatten und einen Händler aus Südfrankreich trafen, sagte dieser:
“Wenn Sie die Boote in weiß bauen und in voller Breite über dem Achterschiff ein Sonnendeck anbringen, kaufe ich sie.“
Was daraufhin aus Poole Power Boats und Sunseeker wurde weiß man eigentlich. Teure Luxusyachten und leere Geldbörsen. In den letzten vierzig Jahren prägten das Unternehmen viele bemerkenswerte Ereignisse. Zum Markenzeichen von Sunseeker wurden zum Beispiel die regattaerprobten Rümpfe in Form eines tiefen V. 
Großen Wert legten die innovationsfreudigen Sunseeker-Designer frühzeitig auf ein luxuriöses Interieur.
Und genau das soll auch durch das Logo ausgedrückt werden. Ein goldener Lorbeerkranz, der die silbern gesetzte Wortmarke Sunseeker umgibt.
Wer schon einmal ein wenig geforscht hat und sich gefragt hat, warum die Sportler bei Olympia immer einen Lorbeerkranz erhalten, der wird vielleicht wissen, dass dieser für Ehre und Erfolg steht. Das Selbstvertrauen bei Sunseeker ist also nicht ohne, wenn man ihn sich dazu noch selber aufsetzt.
Auf der Messe Boot in Düsseldorf durfte man sich diese Yachten zum Beispiel nur genauer ansehen, wenn man vom Unternehmen auch eingeladen war. Sonst hatte man kaum eine Chance, näher dran zu kommen. Ich habe es aber zumindest man im Bild festgehalten …


