Wohlgefühlt – Am Ende geht´s uns gut

By | 7. Januar 2011

Seien wir mal ehrlich.
Du stehst am Bahnhof, dein Puls steigt langsam an. Dein Herz pocht und deine Gesichtsröte nimmt langsam zu. Na und? Du kannst eh nichts machen.

Der Bus kommt später, die Bahn kommt später, das Taxi steht im Stau und der Flieger auf der Rollbahn …
Na und, Du kannst eh nichts machen?

Der Deutsche an sich hat eh immer Zeitdruck. Die meisten zumindest. Lieber 5 Minuten eher da sein und schon einmal vor die Tür setzen. Ich kenne das, denn ich bin genauso. Jedes mal darf ich mir anhören, jetzt mach doch mal ruhig und zieh noch einmal die Jacke aus, wir haben doch noch Zeit. Aber irgendwie steckt das in einem drin. Vermutlich habe ich das von meinem Vater. Der ist nämlich glaube ich auch so.

Doch warum machen wir das eigentlich? Wir steigern selber unser Herzinfarkt Risiko und unserem Gemüt geht es auch nicht gut. Zwar ist der Hauptgrund für einen Herzinfarkt fettes Essen (siehe hier), aber auch das nimmt man meistens nur zu sich, weil man unter Stress steht.

Verständlich, in einer Zeit, in der die Arbeit unseren Tagesablauf bestimmt.

Und nun schauen wir mal auf unseren Tagesablauf und gucken wirklich, wo ein Großteil von uns eigentlich die meiste Zeit hätte zu entspannen. Wenn wir ehrlich sind ist es doch auf den Bahnsteigen, den Haltestellen und den Flughäfen der Republik oder? Natürlich gibt es schönere Plätze, aber haben wir eine Wahl?

Aber was machen wir, anstatt uns zu freuen, dass wir endlich mal Zeit für uns haben? Wir können sogar anrufen und uns entschuldigen, denn der Schuldige ist ein anderer.
Aber nein, wir müssen erst einmal Dampf ablassen.

Und am Ende des Tages sind wir doch wieder alle glücklich, dass Bahn und Co uns gut nach Hause gebracht haben. Stimmt doch oder? Sonst würden wir hier bestimmt nicht mehr sitzen.

Vielleicht fällt ja irgendeinem von uns mal was echt entspannendes ein, wie man diese Zeit doch schön für sich nutzen kann.
Twitter ist da schon gar nicht schlecht wie ich finde, aber es gibt bestimmt noch andere schöne Sachen oder?

Was machst du?

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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