Ich bin kein Berliner – Berlin für Anfänger

By | 20. Februar 2011

Natürlich war ich schon einmal in Berlin. Wer musste / durfte denn nicht schon einmal mit seinem SoWi (Sozialwissenschaften) Kurs einen Kurztrip unternehmen? Und nicht nur das, denn ich hatte gleich mehrere male das Vergnügen. Aber irgendwie ist es doch schon eine weile her, und man musste sich erst einmal an die langen Wege gewöhnen.

Aber es war klasse. Wir haben viel gesehen und die Stadt von Nord nach Süd, Süd nach Nord und quer nach schräg und zurück durchquert. Ich bin keinesfalls ein Berlin Insider, aber hier mal ein kleiner Tipp an die, die genau so Planlos wie wir an eine Berlinreise rangehen. Man könnte sich ja vorher auch einen Plan machen, aber wer macht das schon …..

Was man zunächst einmal erwähnen muss, ist das super Straßenbahn Netz. Egal von wo nach wo man möchte, mit durchschnittlich 1-2 mal umsteigen erreicht man sein Ziel.

In meinen Augen noch eher zu empfehlen sind die Doppeldeckerbusse. Nicht die Sightseeing, sondern die ganz normalen. Hier ganz besonders zu empfehlen ist die Linie 100, die einem vom Zoologischscen Garten einmal quer durch die Stadt chauffiert. Vorbei am Bundestag, Bellevue, Siegessäule, Unter den Linden, Alex und und und. Eine wirklich schöne Tour.
Anstatt eines hop on , hop off Tickets für die Sightseeing Busse, sollte man sich eher ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel kaufen. Zwar bekommt man da nichts über Kopfhörer oder von einem Reiseleiter erklärt, aber man kann kreuz und quer durch die Stadt jagen.

Hier dann auch mal einige Impressionen, was man da so zu sehen bekommt.

Frank O. Gehry und Helmut Jahn stehen heute für zwei ganz unterschiedliche Architekturauffassungen. Während der eine krumme Gebäude in Düsseldorf und Co bauen lässt, zimmert der andere riesige Glas und Stahlkonstruktionen in die Blickfänge der Menschen. Und dann stehen sie da und blicken hinauf. So wie ich auch. Schon irgendwie gewaltig und gleichzeitig faszinierend.

sony center

sony center

Genau im Gegensatz zum Sony Center, gibt es dann auch noch einen Dom. Kaum staunte man noch über dieses und jenes, hält der Bus auf einmal am Lustgarten! Oh nein mag man denken? Wie passt das denn zusammen? In mitten eines Lustgartens so ein christliches Gebäude? Ich konnte es mir auch nicht erklären, aber es ist halt so. Der Dom wurde dem Petersdom in Rom nachempfunden und gilt wegen seiner reichen Verzierungen als ein typisches Bauwerk der Regierungszeit Wilhelm II.

berliner dom

berliner dom

Weiter gehts zum Fernsehturm , das höchste Bauwerk Deutschlands mit 368m. Wahrscheinlich hat man daher extra noch diese lange Antenne da dran geschraubt … Wir selber sind nicht hochgefahren, aber auch von unten sieht es toll und beeindruckend aus.

alexanderplatz

alexanderplatz

Und den Checkpoint Charlie muss man einfach mal gesehen haben.
Schade bei der ganzen Sache ist natürlich, dass man nicht mal ein Foto machen kann, ohne das man einem 2€ abknüpfen möchte. Denn an den ganzen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt voll von Osteuropäischen Kameraden, die in alten Soldaten-Kostümen da stehen, und den Touristen das Geld aus der Tasche ziehen.Und leider sieht man auch allzu häufig welche, die auch noch Geld dafür ausgeben.

checkpoint charlie

checkpoint charlie

Es war wirklich ein tolles Wochenende. Und noch zu guter letzt.

Das Hotel Ku´damm 101 ist wirklich klasse. Ein sehr schönes Hotel, in meinen Augen gut gelegen, mit sehr freundlichem Personal am unteren Ende des Ku´damms.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
---
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

One thought on “Ich bin kein Berliner – Berlin für Anfänger

  1. Olesya

    Ja, Berlin ist super! Aber es hat noch vieles den Touristen an zu bieten. Ich würde gern worüber noch lesen :) Berliner sind übrigens auch sehr nett!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *