Webvideotage – Aus der Sicht eines Außenstehenden

By | 21. Februar 2011

Zunächst einmal muss ich mich wirklich entschuldigen.
Ich hatte mich richtig gefreut, aber dann ist etwas anderes wunderbares dazwischen gekommen. Ich durfte nämlich ein ganzes Wochenende mit meinem Schatz in der tollen Stadt Berlin verbringen. Zwar war ich gegen 18 Uhr wieder in Düsseldorf und hätte es theoretisch geschafft, aber so weit wollten mich meine Füße leider nicht mehr tragen. Ich hoffe meine Tickets konnte jemand anderes gut gebrauchen und hat sie auch bekommen.

Aber wie wirkte das Event eigentlich auf jemanden, der nicht vor Ort war und trotzdem das Gefühl hatte, da gewesen zu sein.

Die Berichterstattung vorab und während der Veranstaltung war ja nun mal ganz großes Kino. Auch wenn das Kino nicht das grösste gewesen sein soll, bedeutete es für einige die große Bühne. Das Event an sich schien hoch professionell aufgezogen. So wie man es von der @Hirnrinde und dem @Videopunk natürlich auch erwartet. Zwei große Persönlichkeiten, die den “Web-Standort” NRW in der letzten Zeit wesentlich mit geprägt haben. Nicht nur durch die Masse an Content, die sie produzieren, sondern auch durch das, was sie auf die Beine stellen. Gerade bei einem wie @Hirnrinde hat man ja das Gefühl, er würde im Unperfekthaus schlafen.

Was man ihnen und auch anderen lassen muss …. Sie quasseln nicht drum herum, sie machen es einfach. Sie stellen ein Event auf die Beine, bei dem man eigentlich gedacht hätte, dass es schon viel früher hätte organisiert werden müssen.

Da sitzen sie da draußen, die Redaktionsleiter und Medienhausvertreter und überlegen sich, wie sie denn nun die Leute auf ihre Seite holen.

Public Content hat die Menschen an diesem Wochenende nach Essen reisen lassen. Natürlich war es klug gelegt, fand doch am Wochenende auch das Videocamp statt.

Blickte man auf die Twitter Timeline, dann war es eine Reihe von Lobeshymnen, die sich aneinander reihte.


Und es sind nicht nur die Lobeshymnen, die den Standort NRW zu das machen was er ist. Mittlerweile etabliert sich auch hier eine wunderbare Gemeinschaft, aus der sich einiges entwickeln lässt.
In meinen Augen befinden wir uns in einer Zeit, in der wir eigentlich auf nicht sehr viel angewiesen sind, aber doch relativ viele auf uns hören.

Denn würden sie das nicht tun, dann würden uns nicht so viele bei unseren Veranstaltungen besuchen.

Und die Dinosaurier, die oben in ihnen Elfenbeintürmen sitzen, bekommen wir sicherlich auch noch dahin. Aber lasst uns im klaren darüber sein, dass mit jedem Dino der auf uns zu kommt, wir uns auch eine Menge Arbeit an die Hacken binden.

Noch immer wollen sie überzeugt werden, warum man das ganze eigentlich machen sollte. Lasst es uns ihnen zeigen.

Mit einem Event wie diesem wurde ein wunderbarer weiterer Schritt getätigt und es ist wunderbar zu sehen, dass man selbst als nicht Teilnehmer, sich als ein solcher informiert fühlt.

Danke für einen informativen und kommunikativen Abend

*Applaus*

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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