3M – Wenn aus Schleifpapier eine zweiseitige, hochpräzise mikroreplizierte Folie als Kern eines neuen 3D Displays für portable Geräte wird

By | 16. März 2011

Das ist doch mal eine Headline, oder nicht?

Fünf Geschäftsleute gründen 1902 die “Minnesota Mining & Manufacturing Company”. Sie hatten die kluge Idee, Schleifpapier herzustellen und sollten alsbald zu einem der größten weltweit agierenden Multi-Technologiekonzernen gehören. Klingt spannend, ist es auch. 1904 hatte man es dann sogar geschafft und brachte auch das erste Schleifpapier auf den Markt. Die Leute hätten es ihnen ja gerne aus den Händen gerissen, wenn es nicht so wehgetan hätte.
Heute ist 3M zumindest bei den Verbrauchern bekannter durch die Herstellung von Klebeband geworden. So kennen wir beispielsweise diese Post-its oder auch das bekannte Scotchgard. Damit werden zum Beispiel Flugzeuge beklebt.

Außerdem entwickelte 3M auch den Scotchcast, einen Stützverband, der leichter ist als ein Gipsverband. In diesem Falle kann man wohl von guter Markendehnung sprechen.
2010 gelang einem dann nach eigenen Angaben der Durchbruch. Man entwickelte eine zweiseitige, hochpräzise mikroreplizierte Folie als Kern eines neuen 3D Displays für portable Geräte (ohne 3D Brille bedienbar).

Vor allem dann interessant, wenn man sich vor Augen hält, dass 3M für viele wirklich nur Klebebänder herstellt. Wie man sehen kann ist dem nicht so.

Die 3Ms sind mittlerweile große Bausteine der Technologiebranche geworden. Doch dabei mussten auch die 3M´s einige Veränderungen im laufe der Zeit durchmachen.
Treu war man sich jedoch immer bei den 3M´s. Nur in der Anfangszeit tauschte man es mal kurz gegen das englische Wort “Three”. Vermutlich war das damals modern.

In meinen Augen ist es zwar ein sehr schlichtes Logo, welches jedoch eine große Aussagekraft besitzt. Alleine schon dadurch, dass weder die, noch das M dem anderen untergeordnet wird. Sie sind ebenbürtig.
Dabei stehen die 3Ms für Minnesota Mining and Manufacturing. Minnesota deswegen, da dort der Unternehmens- und Gründungssitz ist.

Der Konzern produziert mittlerweile mehr als 50.000 verschiedene Produkte auf der Basis von 45 Technologieplattformen und 26.000 Patenten.

2010 belief sich der Gewinn auf rund uf rund 4,1 Mrd.

Quellen:

3M Deutschland Unternehmensgeschichte
Wikipedia 3M

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andre
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig gewesen. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.
Seit 1.6.2015 bin ich nun als Leiter Digitale Markenführung bei AKOM360 beschäftigt.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefte ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

3 thoughts on “3M – Wenn aus Schleifpapier eine zweiseitige, hochpräzise mikroreplizierte Folie als Kern eines neuen 3D Displays für portable Geräte wird

  1. energie cottbus

    “Zweiseitige” ist ein Adjektiv und wird klein geschrieben.

  2. energie cottbus

    das logo ist top ten weltweit keine frage

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