Das ThyssenKrupp Logo und was man mit der Bahn gemeinsam hat

By | 18. März 2011

Es wirkt schon ziemlich spacig. Theoretisch könnte man es sich auch direkt auf einen Pulli sticken und in der nächsten Raumschiff Enterprise folge auftreten, wenn es denn dann noch gedreht werden würde.

Das ThyssenKrupp Logo hatte dabei jedoch schon einige Veränderungen hinter sich bringen müssen. Denn so wie man es hier sieht, wurde es nicht immer verwendet.

Dann mal schnell zurück in die Geschichte und nachgeschaut, was man mit der Bahn gemeinsam hat.

Wie man unschwer erkennen kann, spielen in dem Logo zwei Elemente eine wesentliche Rolle. Der Bogen und die Ringe.

Ehrlich gesagt lohnt es sich auch gar nicht großartig nun hier die Geschichte wiederzugeben. Denn besser als auf der Homepage könnte ich es hier auch nicht erzählen.

Daher klickt am besten mal auf den folgenden Link uns lest euch die Entstehungseschichte des Logos durch. (ThyssenKrupp Konzerngeschichte)

Fertig? Wenn nicht, auch nicht schlimm.
Kommen wir lieber mal direkt zu dem Verhältnis von ThyssenKrupp und der Deutschen Bahn. Dabei dürfen wir dann auch gar nicht auf Thyssen, sondern nur auf den alten Herrn Krupp eingehen. Denn wer damals im Sachkunde Unterricht gut aufgepasst hat wird vermutlich wissen, dass Alfred Krupp den nahtlos geschmiedeten und gewalzten Eisenbahnradreifen erfand. Daher symbolisieren diese drei Kreise auch drei übereinandergelegte nahtlose Eisenbahnradreifen. Diese ließ Alfred dann auch im Jahre 1875 als Bildzeichen eintragen. Die restlliche Logo Geschichte kennt ihr ja nun vermutlich aus dem Text von der ThyssenKrupp Seite.

Wahrscheinlich hätte er das auch nicht erwartet, dass einer seiner Reifen mal so Probleme verursachen würde. Obwohl das mit seinen vermutlich nicht passiert wäre.

In meinen Augen ist vor allem die Zusammenführung der beiden Logos spannend.

Das Thyssen “T” wurde dabei schützend über die drei Ringe gestellt. Dazu wurde der oberste Teil, das “Gewölbe” wie ich es nenne, stilistisch angepasst. Insgesamt erkennt man bei dem Logo den Trend, der auch bei vielen anderen eingeschlagen wurde. So zum Beispiel auch bei Audi und Opel.

In meinen Augen ein sehr schönes, vor allem auch gestalterisch, umgesetztes Logo, welches Tradition und und Wirtschaft wunderbar unter einen Hut bringt.

Jedoch erkennt man bei genauerer Betrachtung auch, dass das Logo nicht zu 100% ausgewogen ist. So erkennt man eine kleine Überschneidung, wenn man den das Thyssen “T” mal ein stückchen weiter nach unten zieht. Ob das so gewollt war weiß ich nicht, aber ich gehe mal fest davon aus.

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andre
Seit 1.6.2015 bin ich nun als Leiter Digitale Markenführung bei AKOM360 beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.
Category: Allgemein

4 thoughts on “Das ThyssenKrupp Logo und was man mit der Bahn gemeinsam hat

  1. NetzBlogR

    Dass die Ringe nach rechts verschoben sind, ist recht einfach erklärt: Der Schlagschatten aller Objekte zeigt nach rechts unten. Dadurch ensteht links von den Ringen optisch ein kleinerer Raum als rechts von den Ringen.

    Ich denke, man hat dem entgegengewirkt und die Ringe deshalb leicht nach rechts verschoben.

    Ich könnte mir vorstellen, bei einer flachen 2D-Variante ist es auch mathematisch richtig… :-)

  2. andreandre Post author

    Schaut auf den ersten Blick sehr gut aus, ich schaue es mir nachher mal genauer an :)

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