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Ganz objektiv, auch wenn ich weiß, der Chef liest mit. Wer die Deutsche Markenarbeit nicht kennt, der schaut am besten mal hier bei uns direkt vorbei unter www.deutschemarkenarbeit.de
Ich bin nun seit dem 01.01.2011 bei der DMA und bin primär für den Bereich der Neuen Medien verantwortlich. Zuvor habe ich meine Ausbildung bei GREY gemacht, aber das wisst ihr ja. Das große Thema mit dem wir uns beschäftigen sind Persönlichkeitsmarken, manch einer sagt auch gerne Mensch als Marke. Und natürlich haben wir auch ein eigenes Blog, das ihr hier finden könnt. (DMA Blog) Wer noch ein wenig mehr wissen möchte, kann auch gerne mal das Interview im Handelsblatt mit Frau Sophia von Rundestedt und Frank Dopheide lesen. Hier geht es zum Interview.
Aber nun auch genug dazu, denn hier soll es am Ende des Tages ja um das Logo gehen.
Auf den ersten Blick wirkt das Logo gar nicht mal so besonders. Der ein oder andere würde es vermutlich als schnörkellos, ja etwas einfach beschreiben. Aber genau das ist es, was sich die Designerin Margit Tejada dabei gedacht hat. Das Unternehmen verfolgt eine sehr klare Positionierung, die sich natürlich auch im Logo widerspiegeln muss. Schnörkellos und sachlich sind dabei 2 der Schlüsselworte.
Dafür verwendete man eine sehr “einfache”, aber klassische Schrift. Die Akzidenz Grotesk.
Die Akzidenz-Grotesk gilt als Meilenstein in der Schriftgestaltung. Zahlreiche Schrifttypen wie etwa die Helvetica wurden durch sie beeinflusst.
Die Geschichte der Schriftart ist äußerst interessant. Ich würde euch daher, wenn es euch denn dann wirklich interessiert auch den Artikel bei Wikipedia empfehlen. Denn in Nacherzählung war ich schon in der Schule nicht so gut.
Für alle interessierten Poduktioner sei noch erwähnt, dass sie zur Gruppe der Serifenlosen Linear-Antiqua gehört.
Ursprünglich, aber auch noch heute, benutzt man Serifenlose Schriften vor allem in Headlines sehr gerne, während man im Fließtext doch eher auf Schriftarten mit Serifen zurück greift. Warum man das macht? In einer Headline hat man nicht immer ganz so viele Zeichen zur Verfügung, wie beispielsweise in einem Bodytext. Man sollte die Nachricht daher mit wenigen Worten auf den Punkt bringen. Dabei sollte die Schrift leicht erkennbar und gut zu lesen sein.
Man sollte vor allem aufpassen, wenn man zwischen der Helvetica und der Akzidenz hin und her wechselt. Beide Schriften ähneln sich doch sehr, wie man in diesem Bild von Wikipedia sehen kann.

Besonders sollte man bei dem Logo der Deutschen Markenarbeit jedoch auf den Punkt beim “i” achten. Dieser ist nämlich in einem besonderen Orange eingefärbt. Warum macht man das?
Am Ende des Tages macht dieser kleine Farbpunkt nicht nur den Unterschied bei diesem Logo, sondern auch in der täglichen Arbeit.
Mir persönlich gefällt unser Logo äußerst gut, aber was sollte ich auch anderes dazu sagen. Daher auf diesem Weg auch noch einmal vielen Dank an die Ideengeberin und die Umsetzerin.
Die Idee des Logos stammt von Margit Tejada, wo hingegen Alexa Gregor, die auch das Logolook Logo entwickelt hat, die Reinzeichnung und Anpassung auf die Geschäftsausstattung übernommen hat.


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Respekt. Mir persönlich sagt das Logo “Deutsche Markenarbeit” auch eben durch die Sachlichkeit und Reduzierung auf das Wichtigste sehr zu. Auch in meinen eigenen Logodesign Arbeiten bevorzuge ich lieber die einfachen Entwürfe und weniger die kurzweilige Effekte.