Mein Twittwoch Resúmé – Danke an die WiWo und Base

By | 4. März 2011

Es war mal wieder ein richtig netter Abend. Zwischen #Metteinander und Co wurde richtig schönes Networking betrieben, wobei man natürlich auch einige neue Gesichter zu sehen bekam.

Neu für uns war natürlich auch die Location. In den Räumen der Verlagsgruppe Handelsblatt kreiste der Flair und Duft von frisch gedrucktem Zeitungspapier um uns herum, wo hingegen anderen immer noch das nicht vorhandene WLAN suchten. (Hier sei hinzugefügt, wenn jemand durch Arbeit und Co für den nächsten Twittwoch irgendwelche Möglichkeiten hat, einfach Bescheid sagen) Hier gebührt der Dank der Wirtschaftswoche um Roland Tichy und Jochen Mai, die uns als Sponsoring Partner diese Räume zur Verfügung gestellt haben. Des Weiteren war auch noch Base mit an Board, die uns einen kulinarischen Abend ermöglichten. Vielen Dank an beide Unternehmen und Organisatoren, ohne die ein solcher Abend nicht möglich gewesen wäre.

Aber nun auch mal zu den Inhalten. Wie man aus vorherigen Posts ja schon entnehmen durfte, hatten wir an diesem Abend ordentlich Geschütze aufgefahren.

Zu meiner linken saß Herr Tichy. Er vertrat den Standpunkt:

“Journalisten müssen zu einer “publizistischen Persönlichkeit” werden und alle Formen der Social Media nutzen. Sonst verschwinden sie wie die mechanische Schreibmaschine.”

Noch einen Platz weiter hatte es sich Thomas Koch bequem gemacht, ein Media Veteran, der im Gegensatz zu vielen anderen aber den Trend der Zeit erkannt hat und sich auch auf das “neue” Kommunikationszeitalter vorbereitet.

“Medien nehmen eine immer dominantere Rolle im Alltag ein, nur andere als bisher: TV, Print, Radio verlieren; Online wird zum neuen Leitmedium.”

Und dann gab es da noch einen in der Runde, der wiederum aus einer ganz anderen Richtung kam.

“Twitter war gestern – künftig muss jeder Journalist Videos machen können.”

In die Zange genommen wurden die drei von Jochen Mai und meiner Wenigkeit.

Wie man sich sicherlich vorstellen kann, gab es alleine durch diese drei unterschiedlichen Standpunkte genügend Diskussionsstoff. Und das übertrug sich auch recht schnell auf die Zuschauer. Gebannt hingen sie den Speakern an den Lippen.
Wenn Roland Tichy den Bleisatz rausholte oder Thomas Koch die alten Zeiten mit Reichweite gegen die Wand pfefferte.

Was jedoch auffiel war. Auch wenn wir uns noch so bemühen in die Zukunft zu blicken, kommen wir doch immer wieder zurück zur Vergangenheit. Mehrere male versuchte man an diesem Abend, neue Themenschwerpunkte zu setzen. Doch bekam man ein wenig das Gefühl, man müsse erst einmal in der Vergangenheit richtig aufräumen.
Dies merkte man auch im Publikum und den anschließenden Fragen.

Das Publikum war an diesem Abend äußerst agil und befeuerte die Twittwall wie es nur ging. Ich weiß gar nicht wie es ausging, aber vermutlich wurde neben #twd auch #mett das Trend Topic des Tages.

Umso größer war die Enttäuschung, als es keine Mettbrote gab. Schade

Hier mal ein Auszug der Twittwall, gefunden bei Jochen Mai, der auch noch einen wunderbaren Artikel zum Twittwoch geschrieben hat.
Einfach drauf klicken, dann entfaltet sie schon ihre wahre Größe. Hier dann auch noch einmal der Link zu Jochen´s Artikel. Zukunft der Medien – Und haben sie eine?

Wir bedanken uns noch einmal bei unseren Sponsoren und hoffen, dass es den Besuchern an diesem Abend genau so gut gefallen hat wie uns.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

2 thoughts on “Mein Twittwoch Resúmé – Danke an die WiWo und Base

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