Next Conference 11 – Data Love in Berlin und eine schöne Design Idee

By | 29. März 2011

Ja wir lieben sie, diese ganzen 0´en und 1´en, die uns Tag für Tag so viel Zeit rauben. In 49 Tagen, recht kurz nach dem großen Klassentreffen der Republica, folgt dann gleich der zweite Aufschlag in Berlin.

Ein bißchen Friede, ein bißchen Liebe lautet das diesjährige Motto der Next Conference 2011. Gepaart mit einigen wirklichen guten Speakern wird es bestimmt den ein oder anderen ganz netten Vortrag geben.

Da mich aber, wie man es von mir kennt, nicht nur die Konferenz interessiert, sondern auch dieses schöne Layout der Webseite, oder allgemein, das gesamte Gestaltungskonzept, habe ich mal Kontakt mit den Kollegen von Sinner Schrader aufgenommen, die das ganze zu verantwortlichen haben.

Umgesetzt wurde das ganze von Niko Timm, Senior Art Director bei SinnerSchrader und Creative Director für die NEXT und Konstantin Schmoll, Designer bei SinnerSchrader und Designer bei NEXT Themen.

Wie man das aus Agenturen so kennt, gibt es ja am Anfang des Tages immer ein schönes Briefing. Basierend darauf entwickelte man dann unzählige Ideen, von denen am Ende des Tages erst einmal ganz viele abgeschossen werden. Und komischerweise ist es auch egal, ob man nun 2 Wochen, 4 Wochen oder 3 Monate Zeit hat, fertig wird man eh erst in der letzten Nacht. Ob das bei den beiden auch so war? Ich weiß es nicht.

Auf jeden Fall haben sie mir auf meine Frage geantwortet, was mich natürlich sehr freut.

Konstantin, wärst du so nett und würdest uns ein bißchen was zu der Entstehung des Gestaltungskonzeotes erzählen?

“Als es im September darum ging, das für die NEXT11 unter dem Themenmotto DATA LOVE, ein Design entstehen soll, haben wir angefangen unterschiedliche Look & Feels zu entwickeln. Aufgrund der enormen Menge was alles DATA LOVE ist und wie vielfältig Daten in unserer Zeit sind. Entstanden sind insgesamt 52 unterschiedliche Ansätze, wie DATA LOVE visualisiert werden kann.

An diesem Punkt angelangt, kam uns die Idee: Wieso nehmen wir nicht alle produzierten Ansätze und machen aus diesen das DATA LOVE Design? Denn Daten sind unterschiedlich, Daten sind vielseitig und Daten sind Datenmengen. Dies alles wird durch den dynamisch veränderbaren Hintergrund der einzelnen Designs, ganzheitlich visualisiert.

Eine Schablone legt sich über den Hintergrund und gibt durch das ausgestanzte DATA LOVE Logo einen Blick auf Daten frei. Die Daten werden selektiert und Ihnen wird durch diese Selektierung ein besonderer Blickwinkel, vielleicht auch anders als bisher gewohnt, zugemessen. Ein gesteuerter Blick, auf eine Welt von Daten um zu entdecken was alles Daten in unserem heutigem Universum  sind und wie wir sie lieben lernen können, soll gezeigt werden.”

Auf diesem Wege schon einmal vielen Dank an Konstantin, der in meinen Augen auch jedem nicht Designer einen interessanten Einblick gegeben hat.

Ich hätte  ja natürlich auch gerne ein Interview gemacht, aber man muss wissen, dass das Agenturleben doch oftmals ein sehr stressiges ist. Daher nochmals vielen Dank.

Ich bin mal gespannt, ob die Next11 das halten kann, was das Layout verspricht. Idee und Umsetzung find ich persönlich gut, wobei die Interpretationsmöglichkeiten wie bei vielen anderen Designs auch natürlich sehr auseinander gehen können.

Wenn ihr sonst noch fragen habt, fragt einfach. Wir können die Kollegen bestimmt noch einmal kontaktieren.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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