Penner Palast und wie es wirklich dazu kam.

By | 29. April 2011

Vor einigen Tagen habe ich ja schon einmal über den Penner Palast in Düsseldorf geschrieben. Aber ich muss zugeben, ich habe schlecht recherchiert. Ich habe mich einfach vom Namen verleiten lassen und gesagt, dass er unvorteilhaft wäre. Auf diesem Wege muss ich das korrigieren und Euch erzählen, wie es wirklich zum kam. Udo Vetter vom lawblog hatte 2006 auch schon einmal darüber berichtet. Denn da bekam der Besitzer Mohammad Vahabzadeh mächtig Ärger.

Am 1. April 2006 eröffnete dieser nämlich den Penner Palast. Einen Laden für hochwertige Krawatten und Hemden zu geringen Preisen. „Ich habe lange überlegt, wie ich mein Geschäft nennen könnte und dachte dann an Menschen, die länger schlafen und später zum shoppen kommen” Des Weiteren sprach er von einer Person, die ihm damals einmal begegnete. Es handelte sich um einen armen Obdachlosen, der sich selber als “Penner” bezeichnete. Dieser Mensch blieb ihm so im Gedächtnis, dass er den Laden so nannte.

Doch seine Vermieterin war er fortan ein Dorn im Auge. Sie beauftragte ihren Anwalt, auf Paragraf 19 des Mietvertrages zu verweisen, der eine Absprache über Werbeschilder verlangt. Der Name Penner-Palast sei „in hohem Maße geeignet, die Interessen und die Integrität der Vermieterin sowie der übrigen Mieter zu beeinträchtigen.”

Der Besitzer war schon immer eine ausgefallene Persönlichkeit. So wurde er unter anderem 1974 Tischtennis Meister mit Borussia Düsseldorf, bei denen er sich 1972 beworben hatte. Im Iran war der gelernte Sportlehrer auch ein bekannter Drehbuchschreiber und Schauspieler.

Mittlerweile ist er nicht mehr am Wehrhahn, sondern hat seinen Laden direkt neben dem Schwarzen Elefanten an der Berliner Allee öffnet.

In meinen Augen eine schöne Geschichte und sry für die schlechte Recherche beim vorherigen Artikel

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
---
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

One thought on “Penner Palast und wie es wirklich dazu kam.

  1. Pingback: Penner Palast - Nicht ganz vorteilhaft

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *