Sind wir nicht alle ein bisschen Opel

By | 12. Mai 2011

Lange hat die Kreativwelt darauf gewartet. Moment anders.

Lange musste man warten und es wurde gemunkelt, wie der neue Auftritt denn nun aussehen wird. Lange ging es durch die unterschiedlichen Medien und wurde erschüttert von unterschiedlichsten Nachrichten, die durch die Medien gingen. Des deutschen liebste Freizeitbeschäftigung, so war es zumindest früher, ist bekanntlich das Auto.

Kaum prasseln die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde, wird die Zahnbürste, die Politur, der Felgenreiniger und der Staubsauger rausgeholt. Nicht zu vergessen das Ledertuch, um den Wagen auch vernünftig abzutrocknen. Aber gefühlt spielt das Auto in der Vergangenheit für immer mehr Menschen eine weniger wichtigere Rolle. Ist es doch zu einem Gebrauchsgegenstand geworden, der mich von A nach B über C transportiert. Doch trotzdem ist es ein Teil unserer Kultur.

Vor allem deutsche Automarken haben einen Namen im internationalen Vergleich.

Ich kann mich noch gut an die Samstage erinnern, wo es morgens ab zum Opelwerk ging. Jahreswagen über Jahreswagen standen auf dem Hof und es wurde gefeilscht was das Zeug hält. Und bekam man seinen Wagen dort nicht los, dann inserierte man noch schnell im Reviermarkt.

Opel hat in der Vergangenheit so einiges wegstecken müssen und trotzdem schreiteten sie weiter nach vorne. Undenkbar was passieren würde, wenn es kein Opel mehr gäbe. Was machen die ganzen Manta Clubs? Ein Kult würde aussterben. Vielleicht würden sie auch weiterleben, aber dann ohne ihre Wurzeln.

Daher freut es mich auch persönlich, dass nun wieder neuer Wind durch das Opelland weht. Denn zu so einem kleinen OPC würde ich auch nicht nein sagen.

Und so erschienen heute dann auch die neuen Anzeigen, die von der Agentur Scholz & Friends entwickelt wurden.
Gefunden und publiziert bei Horizont. Wer genaueres zu der Kampagne wissen möchte, liest es am besten direkt bei den Kollegen von Horizont.

Ich bin mal gespannt, wie die Kritiken heute so lauten werden.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

One thought on “Sind wir nicht alle ein bisschen Opel

  1. Andre

    Schade nur, dass sich Opel in Punkto Fahrzeug-Design nicht von der Konkurrenz abhebt (ist aber wohl ein Branchenproblem im Mittelsegment). Der Insigna Sports Tourer sieht aus wie Mazda 6 Station Wagon, Honda Accord, Subaru Legacy, Toyoty Avensis etc… irgendwie fehlen mir Modelle die auch polarisieren, wie der alte Megane 5-türer mit dem geilen Entenheck.

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