Die Zukunft beginnt jetzt. Platz nehmen.

By | 16. Juni 2011

Wir schreiben das Jahr 2020.
Damals sprach man noch darüber, wie das Wort “googlen” auf einmal in den Sprachgebrauch aufgenommen wurde. Und nicht nur das, auch Lexikas führten auf einmal diesen Begriff. Mittlerweile ist Google weitaus mehr als eine klassische Suchmaschine, wie man sie von damals kannte. Denn nun suchen die Nutzer nicht mehr nur einfache Begriffe, sondern haben ihr Google schon am Hauseingang. Der automatische Körperscanner, wie man ihn 2011 nur vom Flughafen kannte erkennt die Bedürfnisse des Menschen sofort. Hunger? Dann schnell sollten wir wohl schnell etwas beim örtlichen Lieferservice bestellen. Google sucht einem den passenden Service, passend zum Geschmack. Der wurde natürlich anhand der letzten Suchanfragen nachgebildet. Das Hauptgeschäftsfeld sind längst nicht mehr Anzeigen, sondern wir, die Menschen stehen im Mittelpunkt.

Rund 25 % der Weltbevölkerung (2 Milliarden) sind mittlerweile bei Facebook. Die Informationsflut hält einzug in unsere Wohnzimmer. Der “normale” Arbeitnehmer von heute verbringt täglich rund 50% seiner Zeit in den Sozialen Netzwerken.

Und auch die Zahl der Unternehmenslenker hat sich im Vergleich zu 2010 um 100% erhöht. Denn bei 0/10 CEO´s sind mittlerweile immer noch 0/10 CEO´s in den sozialen Netzwerken angemeldet.
Der Einzug von Social Networks in die Büros der Denker und Lenker bleibt aus. Und das ist nicht mal so ungewöhnlich. Nachdem diverse Netzwerke zum 10ten, ja gar 20ten mal gehacked wurden und einige Terabyte von Daten gestohlen wurden, bleiben die Unternehmensköpfe immer noch misstrauisch. Und nicht nur die beruflichen Daten, sondern auch private Daten werden von mal zu mal mehr abgefischt. Gefälschte Lebensläufe kommen den Personalern immer häufiger unter die Augen.

Es bleibt die Frage was tun.

Forscher gehen davon aus, dass im Jahre 2050 (Weltbevölkerung rund 9,5 Milliarden) rund 50 % der Weltbevölkerung bei Facebook registriert sein werden. Der Personalausweis, der noch im Jahre 2011 als Identifikationsmaterial diente, wird immer schneller durch ein Öffentlichkeitsprofil ausgetauscht. Egal ob bei LinkedIn, Facebook oder Twitter, jeder muss ein öffentliches Profil hinterlegt haben.

Der erfolgreichste Twitterer (der Papst) forderte jüngst die Köpfe der Wirtschaft auf, sich in diese neue Welt zu begeben. Doch trotz alledem gibt es immer noch Barrieren, die die Entscheider abhalten.

Die wenigen die sich für Netzwerke wie Facebook begeistern konnten, sammeln ihre ersten Erfahrungen. Auf einmal werden sie “geliked”, auch wenn der Wert eines Likes noch ungewiss ist. Andere wiederum sammeln ihre erste Freunde und Kontakte auf LinkedIn ein, während wiederum andere nach interessanten Followern suchen.

Diese Entscheidungsträger sammeln ihre ersten Erfahrungen und erkennen mögliche Potenziale im Bereich der “Neuen Medien”. Auch wenn sie immer wieder Rückschläge einstecken müssen, bleibt die Neugier groß. Jedoch ist und bleibt ein großes Thema,

“Welcher dieser Dienste bringt dem Kollektiv und vor allem mir, dem Individuum, einen spürbaren Wettbewerbsvorteil?”

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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