La Baracca – Auf dem Tablett ein tablet

By | 22. Juni 2011

Marty McFly und Dr. Emmett L. „Doc“ Brown betreten das Restaurant. Die Besucher drehen sich verwundert um. Doch das einzige worüber sich die anderen Besucher wundern ist das neue Hooverboard 2.0, welches Marty unter seinem rechten Arm trägt.

Es ist Alltag eingekehrt in einer Welt in der die Bedienung von gestern eh überflüssig geworden ist. “Wollen sie noch was trinken?”

Man darf nun darüber denken was man mag. Kosten sparen? Kunden nicht belästigen? Mit dem Zeitalter gehen? Whatever. Die WiWo oder eher gesagt Frau Tödtmann hat darüber einen größeren Bericht geschrieben. Hier entlang.
Das Konzept hinter dem La Baracca ist einfach. Oder doch nicht? Reingehen, Essen digital bestellen, Hunger stillen und fertig. Könnte vielleicht nur dieses eine Wörtchen digital Probleme verursachen. Denn der verhungernde Kunde von heute bestellt nicht mehr bei der Bedienung, oder zeigt beim bestellen eine Chipkarte vor, sondern er bestellt per tablet an Tisch. Genau, mit seinen Wurstfingern. Wer vorher schon was gegessen hat muss sich natürlich erst einmal die Hände reinigen.

Der Gründer, ja sogar Erfinder des “La Baracca” ist Mark Korzilius. Für den gängigen und hungernden Vapiano Besucher dürfte der Name wohl ein Begriff sein. Denn Mark Korzilius dachte sich dieses schön Bezahl und Essenssystem in den Vapianos aus.
90 Filialen in 22 Ländern. Mittlerweile widmet er sich aber wieder neuen Aufgaben. Und so ist es auch gekommen, dass ihm die Idee vom La Baracca kam.

Kann man nur eins hoffen:
Hoffentlich dauern die Nudeln da nicht so lange wie im Vapiano. Denn wer in der Mittagspause zum Vapiano geht, sollte auf jeden Fall ein wenig Wartezeit einplanen. Hier bei uns um die Ecke kann es schon mal eine halbe Stunde sein. Da lobe ich mir dann doch lieber die Frikadelle um die andere Ecke.

Das Ambiente ist klassisch Mediterran. Das spiegelt sich auch im Logo wieder. So kennt man die Typo vermutlich auch von einigen Weinflaschen. Und wenn nicht, dann hat man zumindest schon einmal das Gefühl gehabt, sie gesehen zu haben.


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One thought on “La Baracca – Auf dem Tablett ein tablet

  1. Micha

    Habe heute den Düsseldorfer Ableger besucht. Das ganze hat Spaß gemacht. Dad Essen hatte gehobenen Bistrotcharakter und schmeckte dafuer gut. Im Gegensatz zum Grottenschlechten Essen von Vapiano sogar sehr gut. Auch das Konzept ist viel durchdachter. So muss mann bei Vapiano extremen Stress des langen Wartens und dann mit vollen Händen einen Tisch suchen. Im Baracca sitzt man bereits und hat mehr Zeit. Auch werden die hohen Preise im Baracca mit einer zufriedenstellenden Leistung gerechtfertigt. Im Vapiano hingegen stimmt das Preis/Leistungs Verhältnis überhaupt nicht. So gesehen haben die Systemgastronomen im Italo-Style offenbar dazu gelernt.

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