Martin Kaymer Website – Einem Golfstar würdig?

By | 12. Juli 2011

Die Stimmen im Web sind so unterschiedlich wie das momentane Spiel von Martin Kaymer.

Martin Kaymer gilt als Aushängeschild des deutschen Golfsports. Vielleicht ist es mit der Zeit von Boris “Bobbele” Becker zu vergleichen, als dieser über die Tennisplätze hinweg marschierte und den Tennisclubs in Deutschland neue Mitglieder brachte.

 

Vielleicht schafft Martin Kaymer das in Deutschland auch, wenn gleich er nicht so nahbar ist, wie manch einer es sich gerne wünschen würde.

Den ersten Schritt dahin hat er jedoch getan. Während andere Kollegen noch wesentlich aktiver kommunizieren, indem sie Twitter und Co nutzen, ist Martin Kaymer da noch eher zurückhaltend. Und trotzdem präsentiert auch er sich nun auf seiner neuen Webseite.

Viele kritisieren, dass die Seite nicht gerade zum Dialog einladen würde. Dem ist im Großen und Ganzen auch zuzustimmen, kann man doch noch nicht einmal auf dem Blog einen Kommentar abgeben. Lediglich ein “gefällt mir” oder einen “tweet” kann der Nutzer verbreiten.

Ein weiterer Punkt, bei dem ich mich wirklich frage, ob es nun Logo oder sonst was sein soll ist der Schriftzug oben auf der Seite. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es seine Unterschrift ist, aber ehrlich gesagt kann ich es mir nicht vorstellen. Ein persönliches Logo hätte ihm vermutlich gut getan, und hätte er der Seite noch wesentlich mehr Seriosität gegeben.

Hinzu kommt, dass man in meinen Augen ruhig mehr mit den wirklich tollen Fotos machen sollte. Diese sind erst durch mehrere Klicks auf den Unterseiten zu erreichen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der auch vor allem in vielen anderen Foren und Blogs angesprochen wurde, ist die sprachliche Ausrichtung. Martin Kaymer wohnt in den USA, spielt international, und macht seine Seite nur auf Deutsch. Den ein oder anderen internationalen Fan wird es bestimmt ärgern.

In meinen Augen hat man den großen Auftritt hier verpasst, wirkt es eher wie aus einem Baukastensystem. Auch die großen Sponsoren, die Martin Kaymer mit Hugo Boss und Co ja nun einmal hat, rücken wenig bis gar nicht mit in den Vordergrund. Als Sponsor würde mich das schon ein wenig ärgern.

Ich bin mal gespannt, ob Martin nun in naher Zukunft auch den nächsten kommunikativen Schritt geht, und sich auch mit seinen Fans austauscht. Bisher machen es Pro´s wie Rickie Fowler und Co recht gut vor.
Zwar lässt sich auch hier natürlich über die Gestaltung streiten, aber seine Seite ist von Beginn an wesentlich kommunikativer ausgerichtet.
Und das schöne daran, er antwortet auch wirklich auf seine Tweets.

Nun gut, zurück zum Sport. Hoffen wir mal, dass unser Martin bei den British Open gut abschneiden wird. Gönnen würde ich es ihm ja.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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