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Das WIRED-Logo und wie es dazu kam
26. August 2011 um 11:05
Technologie verstehen. Heute: creative revolution | Spiralteppich
27. August 2011 um 23:44

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Stefan Nitzsche (@stn1978) 26. August 2011 um 11:16

@paetzel Was ist Dir denn da für ein Specimen von der „Tungsten“ reingerutscht :O :D http://t.co/DdacGdx | http://t.co/0IIl64Q

Madlen Nicolaus (@madleeeen) 26. August 2011 um 11:34

Wie kam es eigentlich zum #WIRED – Logo? Logolook hat recherchiert: http://t.co/c5UBMuJ via @tknuewer

stn1978 26. August 2011 um 12:03

Servus! Kurze Kritik: Sowohl die vermeintliche Schriftprobe von der „Gotham Rounded“, als auch die von der „Tungsten“ sind nicht korrekt. Hier die korrekten Schriften:

# http://www.typography.com/fonts/font_overview.php?productLineID=100030&path=head

# http://www.typography.com/fonts/font_overview.php?productLineID=100035&path=head

Weiter ist aus meiner Sicht die Anordnung der einzelnen Logo-Lettern kein Kerning. Beim Kerning geht es um manuellen Schriftausgleich, hier sind (höchstwahrscheinlich) die einzelnen Zeichen einfach horizontal zentriert in ihren quadratischen Container gesetzt. Höchstwahrscheinlich ist der Griff zur Serife in den weißen Containern aus der Notwendigkeit heraus geschehen, den quadratischen Raum füllen zu müssen. Die Vitesse ist auch in diesem Fall nicht optimiert, sondern lediglich modifiziert worden.

Ich habe mal kurz gezeigt, was genau passiert ist und dass die Position der einzelnen Lettern nicht dem harmonischen Ausgleich diente:

# http://twitpic.com/6be10f

Du hast auch den Begriff „Überschneidung“ erwähnt, der genau wie „Unterschneidung“ ein typografischer Terminus ist:

# http://de.wikipedia.org/wiki/Unterschneidung_(Typografie)#.C3.9Cberschneidung

Die „Weißräume“ nennen sich „Fleisch“, „erwochen“ soll wahrscheinlich „erwogen“ heißen, „Äquivalenz“ wahrscheinlich eher „Ambivalenz“, aber auch das passt irgendwie nicht richtig. Ich denke nicht, dass der Mix aus der Vitesse und den modifizierten Serifenlosen die Lesbarkeit erhöht, auch wenn der, der das Logo geschaffen hat, das meint. Gerade der Effekt der Blinkens, den er auch in seinem Artikel beschrieben hat (und den ich von seiner Herleitung/Bedeutung her absolut genial finde), senkt die Lesbarkeit extrem.

andre 26. August 2011 um 12:53

Danke Stefan, wie gut, dass ich aufmerksame Leser habe!

danke dir, werde es noch korrigieren

andre 26. August 2011 um 13:32

Servus Stefan

ich habe mich bei dem Artikel ehrlich gesagt ein wenig an dem von wired.com orientiert.

Ich werde das aber noch einmal nach recherchieren.

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