Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften – Ohne Sölde, war da echt nichts los

By | 14. Januar 2012

Sprechen wir nicht über das Ergebnis. Lieber über das, was rund ums Spielfeld passiert ist. Zum 28 mal wurden in Dortmund die Fußball Hallenstadtmeisterschaften ausgetragen. Über Wochen hinweg kämpften die Vereine um den Einzug in die Finalrunde. Einen ganz besonderen Einzug, der seit dem letzten Jahr in der Dortmunder Westfalenhalle endet. Und so habe ich mich dann auch auf den Weg gemacht, um meinem “alten” Verein verbal in´s Finale zu schreien. Machen wir es kurz. Es klappte nicht. Aber augenscheinlich hatten sie trotzdem alle Spaß.

Denn nur einmal im Jahr, dürfen die Herren ihre Aschepöhler gegen die beliebten Hallenschuhe  eintauschen. Intensive Warmmach-Zeremonien spielen sich dann in der Halle ab. Neue Hallenschuhe werden eingelaufen. Die Haare werden noch mal extra gegelt. Alles für dieses eine Event. Und plötzlich ertönt dein Name. Von dem in die Jahre gekommenen Hallensprecher, der, so scheint es, seine Karriere vor 28 Jahren begann. Mit voller Begeisterung schreit er die Namen in das große Rund der Westfalenhalle. Doch ehe er die Spieler alle aufgezählt hat, pfeift der Schiri schon das Spiel an.

Aber den Fans ist es egal. Wollen sie doch ein wenig Spaß haben, und an der Seitenlinie ein wenig den Schiri zurechtweisen. Und so plätschert dann das ein oder andere Spiel vor sich hin. Ja bis. Bis der VfR Sölde das Parkett betritt. In dem ersten Spiel setzte es gleich eine 1:5 Niederlage. Unglücklich würde man im Fußball sagen. Einfach unglücklich. Bei dem ein oder anderen wollte der Fuß halt nicht so schnell wie der Kopf. Aber egal, die Fans unterstützten ihre Truppe weiterhin.

Im nächsten Spiel, gegen die Nasen aus Wickede nahm man sich großes vor. Und. Man konnte es teilweise halten. Zumindest dann, wenn der Gegner kein Tor schoss. Das Ergebnis ist dabei Nebensache.

Und trotzdem tut so ein Verein, auch wenn er an diesem Tage sportlich nichts ausrichten konnte, der Marke Hallenfußball in Dortmund gut. Denn dabei geht es um weit mehr, als das reine Fußballspiel. Natürlich spielt hier auch immer wieder der Bierkonsum eine Rolle, aber das meine ich nicht. Neben den Mannschaften, die verbissen um den Titel kämpfen, braucht es auch den Spaß an der Sache. Dem Spaß am Spiel und dem, was drum herum stattfindet.

Es hat Spaß gemacht, den Tag zu verfolgen. Und es war schön für das Turnier, dass es ein Außenseiter soweit geschafft hat.

Anbei noch ein paar Impressionen für all die, die die Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften noch nicht miterlebt haben.

 

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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