Das Metro Logo – Von der Dominanz zur Abwechslung

By | 3. Februar 2012

 

Wer war nicht fasziniert von der Süßigkeiten-Abteilung? Dieser riesige Gang, wo einen Haribo- und Chipstüten nur so angrinsen. Aber die Metro hat natürlich weitaus mehr zu bieten. Vor der Tür meistens noch einen Mc Donalds und neben Weingummi kann man auch noch Kilos von Fleisch einkaufen. Ein Traum für jeden Feinschmecker.

Die Erfolgsgeschichte von Metro Cash & Carry begann 1964. In Mülheim/Ruhr eröffnete der erste Großmarkt. Und man merkte schnell, dass nicht nur die Deutschen schnell auf den Geschmack kamen. Auch international wuchs man schnell und expandierte.

Auch wenn die vergangenen 10 Jahre vieles mit sich brachten, wurde aus gestalterischer (visueller) Sicht vor allem im Jahre 2010 eine große Veränderung vorgenommen. Denn im März 2010 wurden die Verwaltungen der Metro AG und Metro Cash & Carry zusammengelegt. Der neu gestaltete Außenauftritt und das neue Logo verdeutlichen dabei die hohe Bedeutung des Cash & Carry Geschäftes. Denn während es die Endverbraucher meistens mit dem “Gelb / Blauen” Logo zu tun hatten, wurden die Damen und Herren, die mit der Metro Group in Kontakt standen, mit einem anderen Logo konfrontiert.

 Äußerlich war es daher wohl auch für die Metro Group eine größere Veränderung. Denn mit 2010 gab es fortan kein “Rot / Grau” sondern auch ein “Gelb / Blau”.

Aus Markensicht ist dies natürlich schon ein größere Veränderung, hält man sich alleine einmal vor Augen, welche Aussage von Farben ausgeht. Während “rot” sehr für Dominanz und Marktführerschaft steht, ist “gelb” eher für Farbe für Abwechslung. (Hedonisten ; Quelle, Limbic Map Nymphenburg)

Und mit den neuen Medien, richtete man sich auch dort neu aus. Zusammen mit Carmen Hillebrand wirft man auch fortan einen Blick auf die Neue Welt. Mit einem frisch eingeführten Weinblog versucht man so manch einem Weinkenner den Gaumen zu versüßen. Und das kommt an. Das Unternehmen gewinnt an Transparenz und die Freude in den Abteilungen wächst auch. Darf doch fortan jeder sich am Freitag Mittag in der Weinabteilung versorgen um eine kleine Verköstigung durchzuführen. Aber ganz so wird es dann doch nicht sein. Aber es zeigt wieder einmal, wie auch ein großes Unternehmen wie die Metro, mit “kleinen” Maßnahmen die Wahrnehmung verändern kann.

Und anbei noch mal ein kleiner Sonnenuntergang. Hinten sieht man die Metro Zentrale. Ich glaube zumindest, dass sie es ist. Sie steht auch nicht in Flammen, sondern wird ein wenig geblendet.

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