5 iPad Browser im Test

By | 2. April 2012

Wer ein iPad hat, der surft auch gerne im Internet. Und neben dem vor installierten Safari Browser bieten sich natürlich auch noch ein paar andere Möglichkeiten, die Welt des webs zu entdecken. Ich habe mal 5 Browser ausprobiert.

Opera Mini

Der Opera Mini Browser dürfte durchaus schon einem breiteren Publikum bekannt sein. Gilt er doch schon länger auf iPhone und iPad als guter, schneller und fast immer zuverlässiger Ersatz. Vor allem die Schnelligkeit beim Seitenaufbau hat in der Vergangenheit viele Nutzer überzeugt. Und man muss wirklich sagen, der Browser ist wirklich flink. Der Seitenaufbau geht sehr schnell, vor allem im Vergleich zum Safari, wenn man nur eine geringe Bandbreite zur Verfügung hat. Denn der Vorteil des Opera Mini liegt darin, dass die Seiten schon vorher komprimiert werden. Also nicht erst auf dem iPad. Allerdings kommen dadurch auch manchmal einige Ladefehler zu Stande.
Alles in allem aber ein schöner und einfach zu bedienender Browser, den man sich auf jeden Fall mal installieren und testen sollte.

DiigoBrowser

Wer schon einmal iChromy gehört oder gesehen hat, wird sich mit Sicherheit auch schnell mit dem DiigoBrowser anfreunden. Der Browser ist zwar keine offizielle Google Entwicklung, wirkt dem allseits bekannten Chrome Browser aber sehr nahe. Vielleicht oder wahrscheinlich liegt das daran, da der Entwickler sich dieses auch zum Ziel gesetzt hat. Ein super Tool und von mir auch viel genutzt ist der Offline Browser. Mit diesem bekommt man die Möglichkeit, sich Webseiten zuspeichern, um sie dann zu lesen, wenn man Offline ist. Gerade wenn man viel unterwegs ist, beispielsweise mal mit der Bahn, wo die Verbindung eh immer abbricht, kann man die Seiten die einen interessieren kurz durch zappen und sich speichern. In ruhiger und Datenfreier Minuten kann man sie dann trotzdem aufrufen.
Für mich ein schöner, wenn auch nicht konstanter Ersatz. Auf dem Mac nutze ich zwar sehr viel den Chrome Browser, jedoch kann man die beiden Browser nicht synchronisieren. Daran merkt man dann recht schnell, dass der Browser doch nicht aus dem Hause Google kommt.

Terra

Der Terra Browser weist eine große Vielzahl unterschiedlichster Tools auf. So bietet der Browser neben eine schönen Tab-Übersicht auch eine Fullscreen-Ansicht. Das wirkt natürlich gerade auf Webseiten mit Bildern richtig gut. Seiten und Artikel können natürlich auch direkt in verschiedenste Netzwerke geshared werden. Das geht direkt über einen fest integrierten “teilen” button. Oben rechts wartet dann der Button um zur Fullscreen-Ansicht zu gelangen.
Bei mir wird es der Browser wohl nicht in den täglichen Gebrauch schaffen. Im Gegensatz zu den anderen bei mir häufig benutzten (Safari, Opera, Diigo) bietet sich mir hier nichts neues. Auch die Ladezeiten sind gefühlt etwas zu lang.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mercury

Beim ersten Blick auf das Logo kann man sich schon einmal ein wenig vergucken. Aber nein, es ist kein Firefox, oder doch? Die Anmutung der Farben ist schon sehr ähnlich.
Neben der Vollbildansicht bieten sich 6 frei defnierbare Thumbnails. Das ist wirklich praktisch, hat man doch immer mal was, das man häufiger nutzt und ansurfen möchte. Was bei dem Mercury auch wirklich gut ist, ist eine Download und Speicher Möglichkeit.
Was stört, aber das ist halt leider in der kostenlosen Version so, sind die Werbeanzeigen. Immer mal wieder kommt man unabsichtlich auf die Anzeige. Auch die NAvigation in dem Browser, über das “Steuerrad” hat sich mir nicht sofort erschlossen. Hier könnte man gerne einmal die Piktogramme ausarbeiten, um dem Nutzer besser zu zeigen was gemeint ist.
Leider konnte mich der Mercury Browser auch nicht wirklich überzeugen. Also zumindest hat er mir nichts geboten, was ich nicht vorher schon gesehen hätte, oder ich wirklich in Zukunft nutzen will / muss

Vanillasurf

Bei diesem Browser bin ich wirklich die wenigste Zeit hängen geblieben. Und hängen ist hier auch das richtige Stichwort. Die Ladezeit ist teilweise recht lang und auch der Seitenaufbau funktioniert nicht wirklich gut. Gerade wenn man in den Fullscreen wechselt, hat der Browser so einige Probleme. Störend ist natürlich auch die prägnante Werbung im oberen Bereich.
Hier kann man sich wirklich die Zeit des downloads  sparen.

Fazit
Der Safari Browser bietet für mich eigentlich alles, was man zum surfen braucht. Allerdings ist die Ladezeit oftmals schon ziemlich lang. Gerade dann, wenn man eine etwas langsamere Datenverbindung hat.
Hier greife ich dann doch mal lieber zum Opera Mini, der die Seiten gefühlt ein wenig schneller aufbaut. Andere Browser wie der Mercury sind natürlich schön, wenn man sich mal eine Bilderseite im Fullscreen ansehen möchte. Jedoch verwirrt hier die Navigation ein wenig.

 

 

 

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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