Ein kleiner 3D Bummel auf der Kö in Düsseldorf

By | 12. April 2012


Es ist schon ein wenig länger her, dass ich über die Luxusmeile in Düsseldorf berichtet habe. So nennen sie manche hier zumindest. Die Kö in Düsseldorf ist gerade bei Besuchern der Stadt sehr bekannt und erfreut auch mit Sicherheit unseren OB. Denn über Umsatz kann man sich hier nicht beklagen. Ein Laden nach dem anderen reiht sich aneinander und die Taschen werden von mal zu mal größer.

Und damit man sich nun noch besser zurecht findet, hat man sich was einfallen lassen. 2net Marketing, ein Unternehmen mit Sitz in Leverkusen (laut Handelsregister) hat nämlich das gemacht, was Google vor einiger Zeit mal vorgelegt hat. Eine virtuelle Tour, nur über die Shoppingmeile.
Unter der Adresse koe-duesseldorf.com gelangt man auf die Seite.

 Die ganze Seite wirkt auf den ersten Blick schon ziemlich edel und schick. Auch wenn sie sehr schlicht und abstrakt ist, zahlt sie auf das wesentlich ein. Die Kö steht ganz klar im Vordergrund. Das Logo gefällt mir persönlich nicht. Drückt es die “Kö” doch gleich in die “Schicki-Micki” Ecke. Doch dabei finde ich, dass die Kö wesentlich mehr zu bieten hat, als nur schöne Geschäfte.

Und die sieht man auf koe-duesseldorf.com nicht so wirklich. Der Fokus liegt ganz klar auf den Geschäften. Hochwertige Bilder tragen dazu bei, den Glanz und Glamour dem Betrachter zu vermitteln. Aber was bietet die Seite nun mehr als Google? Was schnell deutlich wird, die Gründer möchten damit auf jeden Fall Geld verdienen.

” Hierzu bieten wir den Geschäften die Option, ihre Räumlichkeiten sowie ihr aktuelles Angebot über ihre Website in unsere Tour einzubinden.” 

Die Qualität der Bilder trägt auf jeden Fall schon einmal dazu bei, die Seite interessant und anschaulich wirken zu lassen.

Koe-duesseldorf.com

Koe-Center auf Google Maps

Den qualitativen Unterschied der Bilder erkennt auch der Laie recht schnell. Jedoch und das finde ich charmanter, ist die Navigation bei Google Maps flüssiger. Liegt natürlich auch an der Auflösung der Bilder. Hinzu kommt auch, dass man bei Google Maps nicht so nah an die Geschäfte rankommt, während man bei der anderen Seite gleich über den Bürgersteig marschiert.

Wenn es die koe-duesseldorf.com Seite schafft, ordentlich Traffic zu generieren, kann das Projekt mit Sicherheit spannend werden. Die Frage die halt bleibt ist, wie viele Besucher brauch so eine Seite, damit Eickhoff und Co anfangen zu werben? Ich glaube, dass das Projekt noch nicht ganz zu Ende gedacht ist und es noch einiger Feinheiten bedarf. Schließlich schaut der Großteil doch auf Google Maps nach, wenn sie etwas suchen.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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