Von der Asche auf den Rasen – Kunstrasenprojekt VfR Sölde 1922

By | 18. April 2012

Sag mal kennt ihr noch den Pixelmillionär? Bestimmt oder? Der junge Engländer verkaufte auf einer Internetseite Pixelflächen als Werbeplatz. Soweit wollen wir hier nicht gehen, aber trotzdem liegt mir das Projekt am Herzen.

Und kennt jemand den VfR Sölde? Bestimmt oder? Der Verein, der damals den Amateur Fußball dominierte.

Der VfR Sölde machte erstmals 1979 überregional auf sich aufmerksam, als die A-Jugendmannschaft sich in der damaligen A-Jugend-Westfalenliga gegen die arriviertenBorussia DortmundFC Schalke 04 und VfL Bochum durchsetzte und als Westfalenmeister an der Endrunde zur deutschen Jugendmeisterschaft teilnahm.

Seine größten Erfolge erreichte der Verein aus dem Dortmunder Osten Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger, als die erste Mannschaft nach dem Aufstieg von 1989 über insgesamt acht Jahre in der Oberliga Westfalen spielte. Überregionale Aufmerksamkeit wurde dem VfR vor allem in der Spielzeit 1991/92 zuteil, als die Mannschaft unter CoachIngo Peter nur knapp die Aufstiegsrunde zur 2. Fußball-Bundesliga verpasste. Hinter Preußen Münster wurden die Sölder Tabellenzweiter der Oberliga und qualifizierten sich daher nur für die Endrunde zur Deutschen Amateurmeisterschaft. Dort belegte man in der Vorrundengruppe Nord den 4. Platz von fünf Mannschaften und schied aus dem Wettbewerb aus.

Nach der Saison verließen der Trainer und einige wichtige Spieler den Club, so dass die über einige Jahre gewachsene Mannschaft langsam auseinander brach. Zwar konnte auch in den folgenden Spielzeiten die Klasse gehalten werden, zu mehr als Mittelmaß reichte es jedoch nicht mehr. 1997 zog sich der Verein freiwillig vom Spielbetrieb in der Oberliga zurück und ließ sich in die Landesliga zurückstufen. Neben finanziellen Gründen waren Unstimmigkeiten im Vereinsvorstand über einen möglichen Stadionneubau für den Rückzug verantwortlich. Nach weiteren Abstiegen spielt der VfR mittlerweile in der neuntklassigen Kreisliga A.

Beim VfR Sölde, noch genauer gesagt, Am Rosengarten, habe ich so eine Tage, Jahre meines Lebens verbracht. Noch heute stecken mir einige Steine der Asche in meinem Knie. Viele Trainingsstunden haben wir hier absolviert, einige Feiern gemacht. Aber und die Zeit geht natürlich immer voran, irgendwann hat auch die beste Asche mal ausgedient. Spielausfälle, kaputte Knochen, weil der Schiri doch angepfiffen hat, obwohl man besser hätte Schlittschuh laufen sollen. So sahen die Samstage und Sonntage häufig aus.
Und da auch in Dortmund die Stadt fast immer nur für die gleichen Vereine Geld zur Verfügung stellt, hat man nun eine eigene Initiative ins Leben gerufen. Ganz nach dem Vorbild “Pixel-Millionä”, will man auch beim VfR die Mechanik nutzen.
Der Platz hat sich auf jeden Fall schon mal ein wenig gefüllt. Aber es ist mit Sicherheit noch Luft nach oben.

Und nein, ich erwarte gar nicht, dass ihr etwas spendet. Aber vielleicht ein “like”, ein “share”, eine kleine Erwähnung halt. Ich werde das Projekt auf jeden Fall weiter beobachten. Und wenn doch jemand ein Stück Kunstrasen kaufen möchte, dann könnt ihr das hier machen.

Ich möchte spenden

Kleinere Richtlinien:
Der Preis für einen Quadratmeter Platz beträgt 20,-€.
Torraum, Anstoßkreis, Ecken und Elfmeterpunkt werden nur im Paket abgegeben

 

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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