BVB 09 – Borussia Dortmund, ein Erfolgsgarant im Social Web

By | 9. Mai 2012

Wenn die sportliche Leistung stimmt, sind nicht nur die Beteiligten auf und neben dem Platz glücklich, sondern, jeder, der in einer gewissen Weise etwas mit dem Verein zu tun hat wird sich freuen. Eine solche Erfolgsgeschichte spielt sich seit dem letzten Jahr ab. Borussia Dortmund, von den Schalkern liebevoll als “Lüdenscheid Nord” bezeichnet, zeichnet sich nicht nur durch die sportliche, sondern auch durch die kommunikative Leistung aus. Und das zeigt Wirkung. Während über viele Jahre der FC Bayern oftmals die Saison dominierte, waren die Münchener auch im Bereich “Marke” sehr gut aufgestellt. Mitunter sind sie dort auch noch heute exzellent positioniert, aber sie kriegen Konkurrenz. Konkurrenz von Vereinen wie dem BVB, der ihnen sportlich Paroli bietet, aber auch im Marketing aufholt. So ist es nicht verwunderlich, dass der BVB in einem Markenranking bei Horizont als “Deutscher Markenmeister” bezeichnet wird.
Über den BVB und seine klassische Entstehungsgeschichte habe ich ja schon einmal berichtet. Den Artikel findet ihr hier unter “Borussia Dortmund und seine Logogeschichte

Nun möchte ich einen Blick auf die Marke BVB 09 im Social Web werfen, die sich dort durch eine rege Aktivität und viel “Echte Liebe” auszeichnet. Aber nicht nur “Liebe” und “Leidenschaft”, sondern auch konzeptionelles Denken und das technische Handwerk muss beherrscht werden, um dem Fans einiges zu bieten. Denn 1,1 Millionen Anhänger lassen sich zum Großteil natürlich auch nur mit Aktionen für sich gewinnen. Sei es durch Gewinnspiele, oder Möglichkeiten sich und seine Person mit einzubringen. Letzteres wurde auch nun zur Meisterschaft durchgeführt. Denn mit der großen Fananzahl lässt sich nicht nur einiges bewegen, sondern diese Fans sind mit Sicherheit auch für die Partner interessant.


So hat sich zum Beispiel in einer neuen App der Sponsor Evonik dazu entschieden, zusammen mit dem BVB einer Meisterschalen App aufzusetzen. In dieser haben die Fans die Möglichkeit, sich zusammen mit der Meisterschale fotografieren zu lassen. Einfach ein Foto hochladen, sich, seine Freunde und die Schale positionieren, fertig.

 

 

Aber nicht nur das Thema Apps und Involvierung der Fans spielt eine große Rolle, sondern auch die allgemeinen Informationen zum Verein sind ansehnlich und vor allem in der Markenwelt des BVB aufbereitet. In meinen Augen erkennt man schon recht deutlich, dass man sich hier auf jeden Fall dazu entschieden hat, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen und das ganze professionell aufzusetzen. Auch bei den Bayern und vor allem anderen internationalen Vereinen wie Arsenal, Manchester usw hat man sich was das Thema Digital angeht gut aufgestellt. Aber auch die deutschen Vereine, wie hier im Beispiel der BVB zeigen, dass man sich nicht verstecken muss.  Zwar kommt man von den Fanzahlen nicht an Vereine wie Real Madrid, Barcelona und Co heran, aber dies kann ja noch werden. Denn so wie Stars in anderen anderen Bereichen einen großen Multiplikator Effekt erfahren, wenn sie hier oder da aufgetreten sind, ist es im Fußball die Internationale Bühne. Natürlich wird mittlerweile auch die Bundesliga in anderen Ländern ausgestrahlt, aber die Champions League ist dann doch eine andere Hausnummer.

 

Die Frage die sich mir stellt ist halt nur, wie lange hält das an? Und vor allem, kann man auch mal sportlich nicht so glanzvolle Zeiten in den Neuen Medien überbrücken. Gerade wenn man sich Seiten von Sportlern und Vereinen anschaut sieht man, dass in “schlechten Zeiten” die Kommentare und Posts von den Fans sehr negativ sind. Sport ist und bleibt ein emotionales Thema, bei dem man sich schnell von der sachlichen Ebene entfernt. Hier ist es glaube ich gut, wenn man schon vorab Verhaltensrichtlinien (“Netiquette”) definiert hat.
Aber bis dato kann man sich auf jeden Fall nicht beschweren. Sportlich läuft es gut und sowohl Spieler als auch Fans können glücklich in die Sommerpause gehen.

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Verantwortlich für den BVB Facebook Auftritt ist David Görges, Leiter Neue Medien beim BVB. Zwar steht er nicht neben jedem Post mit seinem Namen, aber wenn man einen Blick ins Impressum wirft findet man ihn. Übrigens ein wichtiger Punkt, denn ein Impressum ist Pflicht.

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andre
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig gewesen. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe.
Seit 1.6.2015 bin ich nun als Leiter Digitale Markenführung bei AKOM360 beschäftigt.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefte ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

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