Der Ursprung der Deutschen Nationalflagge

By | 13. Juni 2012

Wie sollte es auch anders sein? Natürlich hat die Deutsche Nationalflagge eine lange Geschichte. Man muss schon zurück gehen bis zur Einheitsbewegung im 19. Jahrhundert. Da waren es die Uniformen des Lützowschen Freikorps, die den Anlass für die Farbgebung der Flagge gaben. Die Jacken waren schwarz, die Samtaufschläge hatten eine rote Farbe und die Knöpfe leuchteten golden.
 Auf dem Wartburgfest im Jahr 1817 schwang die Jenaer Burschenschaft ihre Nationalflagge in Schwarz-Rot-Gold und erinnerte damit an die Taten des Lützow-Korps.
Die drei Farben, die den Menschen fortan immer im Kopf blieben, wurden zum Symbol für die Republik. 1848/49 erklärte das Paulskirchenparlament Schwarz-Rot-Gold zu den Farben des künftigen Nationalstaates.

Der Norddeutsche Bund und später das Deutsche Reich wählten die Farben Schwarz-Weiß-Rot, gebildet aus den Farben Preußens (Schwarz-Weiß) und denen der Hansestädte (Weiß-Rot). Am 18. Februar 1919 wählte der Staatenausschuss der deutschen Nationalversammlung in Weimar Schwarz-Rot-Gold als Reichsfarben der neu entstandenen Weimarer Republik.

Nach Ende des 2. Weltkrieges entschlossen sich die Väter der Bundesrepublik im Mai 1949, Schwarz-Rot-Gold als Nationalfarben zu wählen und verankerten dies im Grundgesetz (Art. 22).

Des Weiteren trägt der Deutsche aber auch noch ab und an den Bundesadler auf der Brust. Der Adler musste im Laufe der Jahre jedoch einiger Veränderungen über sich ergehen lassen. 
Er gilt als einer der ältesten Staatssymbole der Welt und ist das älteste heute noch bestehende europäische Hoheitszeichen.

 

Quellen: wikipedia, Bundeswappen Deutschlands, Planet Wissen, Deutschlandflagge.org


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