Ich bin nicht der Basketballkenner, auch wenn ich um das Jahr 2000 herum mit Sicherheit auch mal NBA gezockt habe. Trotzdem schaut man natürlich das ein oder andere mal auch in die deutsche Liga rein, wenn man gerade bei Sport1 vorbeikommt und die Jungs durch die Lüfte fliegen sieht. In der letzten Saison waren die Ludwigsburger aber sportlich nicht so wirklich vom Glück verfolgt. Schlechte Spiele und schlechte Ergebnisse beförderten die Ludwigsburger fast in die 2 Liga. Zwar konnte man sich retten, doch mit dem Fastabstieg verabschiedete sich auch der größte Sponsor, die EnBW.
Und da die EnBW sich auch mit ihrem Namen zur Verfügung gestellt hat, muss für die neue Saison sowohl ein neuer Name, als auch ein neues Logo her. Und hier hofft man auf die Fans. Sie sollen es sein, die an dem Logo mitgestalten, mitwirken dürfen.
Nun ist diese Art der Logofindung natürlich immer so eine Sache. Zum einen ist es natürlich schön, dass man an die Fans und Anhänger denkt. Auf der anderen Seite gibt es aber natürlich auch negative Stimmen, die davon sprechen, man wolle nur Geld sparen. Denn so eine Logoentwicklung, oder allgemein die Anpassung des Corporate Designs ist natürlich teuer. Gibt man so etwas einer renommierten Agentur, dann kann man schon einmal mit einem mittleren 5 stelligen Betrag dabei sein. Zu recht wie ich finde, denn an den Logos sitzen ausgebildete Designer, die nichts anderes machen, als sich kommunikative Lösungen auszudenken.
Nun weiß ich ehrlich gesagt nicht 100%, was man seitens der Neckar Riesen versprochen hat. Weder in diesem Artikel auf der Seite der Neckar Riesen, als in den Artikeln bei Handelsblatt und Co, konnte ich irgend etwas zum Budget etc finden.
Aus Markensicht kann man nur empfehlen. Achtet auch darauf, dass das Logo in die Gesamtstrategie passt. Es muss im Kontext gesehen werden. Für Fans, Partner, Medien und und und. Da kann man sich mit einem eben und durch die Fans ausgewähltem Logo schon einmal ein wenig von der eigentlichen Positionierung entfernen. Denn ab einem gewissen Punkt geht es nicht mehr nur darum, ob es denn Fans “gefällt”, sondern auch, ob es zu Strategie passt.

