Social Media Marketing iCommerce Summit in Amsterdam

By | 15. Juni 2012


Daten bestimmen bei weitem nicht mehr nur unser Verhalten im Internet. Auch wenn man das meinen könnte, wenn man manch einen Artikel durchliest. Es scheint so zu sein, als wäre das alles so neu. Unternehmen, Institutionen sammeln Daten, um mehr über die Nutzer zu erfahren.

Vor einiger Zeit war ich auf einer Veranstaltung in einem Institut. Es ging um das Thema “Mensch bleiben”. Genauer gesagt um den Menschen im Gesamtkomplex der Gesundheit. Ärzte, Krankenhausleiter, Forscher trafen auf Patienten. Die Meinungen hätten nicht unterschiedlicher sein können. Die Patienten klagten darüber, dass man nur noch als Zahl behandelt werden würde. Die Krankenhausfraktion klagte über den Staat. Zu viel Arbeit, Kürzungen und und und. Was dabei deutlich wurde. Beide Seiten haben sich in der Vergangenheit ein ungemein großes Wissen aufgebaut. Vor allem über die andere Seite.

Die Neuen Medien spielen meiner Auffassung nach da eine entscheidende Rolle. Sie helfen uns dabei, sich über etwas noch weitaus mehr zu informieren, als es uns damals möglich war. Nicht, weil es die Information nicht gab, denn man hätte ja auch in eine Bibliothek gehen können, sondern weil Informationsbeschaffung heute auch Austausch beinhaltet. Das Netz lebt durch den Austausch und die Erfahrung, die unterschiedliche Nutzer machen. Der “Social Context”, sprich, was erlebt und erfährt jemand anderes  ist wichtig, um eine eigene Meinung / Haltung zu entwickeln. Das merkt man vor allem auch bei so ganz rationalen Themen wie zum Beispiel “Commerce”. Das Unternehmen möchte verkaufen. Umsatz generieren. Der Kunde will aber auch Spaß haben, sich dabei aber trotzdem sicher fühlen. Bekommt man solche Facetten eigentlich unter einen Hut? Bei meinem Gastbeitrag bei etailment, befasse ich mich heute mit dem “50 Milliarden Frustkauf” und warum Frauen in schlechten Zeiten rote Lippenstifte kaufen. Auch hier spielt es eine ganz entscheidende Rolle, was das Unternehmen eigentlich über seine Kunden weiß. Je mehr ich über den Kunden weiß, umso besser kann ich ihm meine Produkte anbieten. Dabei sei erwähnt, dass sich durchaus nicht alle so intensiv mit den Themen in den Neuen Medien auseinandersetzen wie wir. Unsereins versteht, warum bei einem Klick auf eine neue Seite, auf einmal der Schuh, der uns zuvor noch in der Farbe “Blau” begegnete, nun in “Grün” anstrahlt. Auch das hat mit Daten zu tun, die irgendwo auf dem Streifzug durch das Web von uns gesammelt wurden.

Nun bin ich heute durch Zufall mal wieder über einen Post von Mirko Lange gestolpert. Dabei geht es um die oben genannte Veranstaltung und eine Möglichkeit, die ich gerne wahrnehmen möchte.

Denn das Thema ist in meinen Augen für die Zukunft essentiell wichtig. Nicht nur, weil die Menschen offenbar immer lieber im Web einkaufen, sondern weil ich denke, dass man noch einiges an Aufklärungsarbeit leisten muss. Es ist wichtig, dass der Gesamtzusammenhang transparent und verständlich dargestellt wird. Und damit meine ich nicht 98 Seiten lange Datenschutzerklärungen. Ich bin fest der Meinung, dass Unternehmen das zukünftig in ihre Strategie mit einplanen müssen. Denn irgendwann wird der Nutzer seine Erfahrungen, die er jetzt gerade in der Anfangszeit macht, mit in seine Entscheidungen einbeziehen. Da gilt es einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen und den Nutzer an die Marke zu binden. Daher würde es mich freuen, wenn ich mir einige der erwähnten Cases anschauen / ansehen / anhören durfte und noch dazu viele spannende Menschen kennen zu lernen.

Hier geht es zu den weiteren Infos. Teilnahme an der “SMICS” in Amsterdam

Hier noch ein paar Infos zum Event.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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