Ab in die Diele – Eis machen mit den Eismachern

by andre on 6. September 2012


Geburtstag ist ja schon was feines. Man wünscht sich was und fast immer geht es in Erfüllung. So auch heute. Das ich gerne Eis esse, dürfte vielen nun wirklich bewusst sein. Aber zum Essen gehört natürlich auch Arbeit. Denn schließlich muss das Eis auch hergestellt werden. Und da ich schon immer mal wissen wollte, wie so der Alltag eines Eismachers aussieht, hat man mir diesen Wunsch erfüllt.

Also ging es heute am frühen Nachmittag ab in die Diele nach Düsseldorf Bilk. Blickt von außen auf die Diele, wirkt sie sehr einladend. Große Türen, hell, freundlich, nicht überladen. Auch wird man nicht sofort von gefühlten 30 Sorten überfordert. Also ich selber fühle mich natürlich nicht damit überfordert, aber es soll ja Leute geben, die sich dann nicht entscheiden können. Also reinspaziert in die gute Stube. Man erwartet mich schließlich schon. Auf ein kurzes “Hallo” und “Happy Birthday” folgt gleich der Gang in das Herzstück des Eistempels. Die Küche. Rührmaschinen, Kochplatten, Zutaten und und und. Zu viel darf ich nicht verraten, das habe ich versprochen, aber es ist schon sehr interessant. Nach einer kurzen Regelkunde geht es dann hinter den Tresen. Es sieht wirklich einfacher aus als es ist.

Denn man verwendet hier, im Gegensatz zu vielen anderen Eisdielen so genannte Spachtel. Das heisst, das Eis wird in den Becher gestrichen. Bündig, nicht zu wenig, aber auch nicht mit einem Riesenberg.

“Es muss für beide Seiten gut sein”

Andre, der Eismacher

Die Sorten bei der Diele sind wirkich ausgefallen. Während man sonst meistens so Eissorten wie Haselnuss oder Joghurt kennt, begegnet man hier zum Beispiel  Buchstaben Eis, Ein absolutes Nuss, Englisches Mint, Erdbeerquark, Gesund in den Tag, Gletscher Eis – Weisse Minze der dem allseits bekannten Pumpernickel Eis. Mein Favorit am heutigen Tage war ja folgendes.

Schwarzwälder, eine Mischung aus Stracciatella und Kirsche

Schwarzwälder, eine Mischung aus Stracciatella und Kirsche. Absolut lecker, vor allem mit den kleinen Schokostückchen. Dazu gab es dann aber auch noch ein bis zwei andere Sorten in meinem Becher. Inspirieren lässt man sich hier von allem und jeden. Was ist momentan Trend, welche Früchte gibt es, was fällt mir sonst noch so ein. Eine schöne Sachen, vor allem wenn man sieht und schmeckt was dabei rauskommt.

Aus der Sicht des Diele Inhabers, steht Diele für die neue Generation der Eismacher und Eisgenießer. Ausgefallenes, kreatives, einfach mal was nicht ganz so bekanntes probieren. Das freut den Gaumen und weckt Erinnerungen und vielleicht neue Inspirationen. Den Gästen gefällt es auf jeden Fall. Zumindest hat sich keiner beschwert und in 5 Jahren  ist noch keiner zurück gekommen und hat gesagt, er habe Bauchschmerzen gehabt. Für mich ein absolutes Gütesiegel. Denn auch ich habe schon des öfteren dort Eis gegessen und es war immer wunderbar.

Auf diesem Wege auch noch mal ein großer Dank an Torsten Rasche, der sich wirklich viel Zeit genommen hat und mir vieles erklärt und gezeigt hat. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich werde wiederkommen. Aber dann wohl wieder als Kunde :) Anbei auch noch einige Inspirationen und der Verweis zur Eis-Diele Homepage.

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André Paetzel (@paetzel)
6. September 2012 um 09:03

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